Geschützt: Der Anfang…

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Vielleicht das Frustrierendste an der ganzen Sache.

„Auf dem Bauch liegend zog er sich weiter, dann hob er langsam den Blick und sah einen spiegelblanken, elfenbeinernen Bergkegel und auf dessen Spitze den blendend weißen Magnolienpavillon. Kein Weg führte hinauf, keine Treppe. […] Niemand, der je dort hinaufgelangt ist und noch hinaufgelangen wird, kann sagen, wie er dies letzte Stück Wegs zurückgelegt hat. Es muß einem geschenkt werden.“

Michael Ende: Die unendliche Geschichte

It’s the wonders I’m after

„There must be blood, the girl thought. There must always be blood. The Green Wind said that, so it must be true. It will all be hard and bloody, but there will be wonders, too, or else why bring me here at all? And it’s the wonders I’m after, even if I have to bleed for them.“

Catherynne M. Valente: The Girl Who Circumnavigated Fairyland In A Ship Of Her Own Making.

Trockne die Tränen, zieh deine Kreise..

der stille Weg, folg dem Sonnenaufgang leise.. Tanz den Tanz auf dünnem Eis.

Gerade schaltete ich das Radio ein – und es lief „Bleibt alles anders“ von Grönemeyer.  Man kann den Mann und seine Musik mögen oder nicht mögen – ich will hier nicht über Musikgeschmack streiten 😉 – aber mir bedeuten einige seiner Songs, speziell die Texte, eine Menge. „Bleibt alles anders“ steht da ganz oben auf der Liste. Weil ich jemand bin, der leider dazu tendiert, sich hängen zu lassen, nichts zu erwarten, wegzulaufen oder – noch schlimmer – in Schockstarre zu verfallen. Dann brauche ich meine Portion „Bleibt alles anders“, um mich wieder aufzuraffen: Stillstand ist der Tod. Es gibt viel zu verlieren, aber ich kann nur gewinnen.

Es hilft. Im Moment brauche ich das eigentlich gar nicht, aber ich habe mich trotzdem gefreut, es zu hören.

Kennt ihr das auch? Bestimmte Songs oder Zitate, die euch wieder auf die Beine bringen?

„…anschließend bei Körpertemperatur zwei Wochen ruhen lassen.“

Schade, dass Kinder machen nicht so einfach ist wie Kochen. 🙂 Denn kochen kann ich, und das sogar recht gut. In der Küche bin ich die Ruhe und Gelassenheit in Person – auch wenn ich zehn Dinge gleichzeitig tun muss, krieg ich das irgendwie ganz gut auf die Reihe, ohne es als Stress zu empfinden. (Es sei denn, jemand pfuscht mir rein. Da kann ich sehr ungehalten reagieren. :p) Das mit dem Schwangerwerden hingegen kommt mir ungleich komplizierter vor. Dabei ist doch der Unterschied eigentlich gar nicht soo groß: Man tut im richtigen Moment Zutat X zu Zutat Y, und wenn man Zutaten guter Qualität erwischt hat und sich an die vorgegebenen Zeiten hält, kommt anschließend was Gutes dabei raus. Und beim Schwangerwerden besteht nicht mal die Gefahr, dass man zu stark würzt!

Okay, okay, ich weiß schon: Meine Vergleiche sind mal wieder total abstrus. Jedenfalls heißt es im Moment wieder für mich, im übertragenen Sinne bibbernd und bangend vor dem Ofen zu hocken ohne zu wissen, was da drinnen vor sich geht (hmm, jetzt muss ich irgendwie an Soufflés denken. Da kann man auch nur abwarten. Wenn man die Ofentür zu früh aufmacht, fällt ja alles in sich zusammen..).  Und ich fürchte, unsere Chancen stehen gerade gar nivht so gut. Irgendwie nehme ich es aber im Moment gelassen. In den letzten Tagen hat sich in Hinsicht auf meine berufliche Zukunft ein bisschen was ergeben, und alles in allem bin ich dadurch in einer so guten Laune, dass ich sie mir nicht so leicht vermasseln lassen will. Ja, wer weiß, vermutlich sehe ich das in einer Woche (wenn der Tag der Wahrheit sichtbar näher rückt) schon wieder ganz anders und krieche mal wieder auf dem Zahnfleisch durch die Gegend, aber jetzt gerade genieße ich es einfach mal gut drauf zu sein.

In diesem Sinne:

„When life gives you lemonade – make lemons. Life will be all like: WHAAT??“