Falls sich jemand fragt: ich bin noch da. (39+4)

Ich hab nur nix Großartiges zu erzählen. Es passiert einfach nichts und irgendwie war/bin ich gestern und heute auch einfach ziemlich müde. Dabei schlafe ich nachts wie ein Stein – besser als sonst die letzten Monate.
Also nix von wegen „die letzten Tage/Wochen vor der Geburt sind soo anstrengend“. Hier nicht. Alles ganz normal. Erschreckend normal. So normal, dass ich – wenn das Haselkind offenbar pennt und sich länger nicht muckst – mich manchmal frage, ob ich mir das alles nicht doch einbilde. Eigentlich sollte sich mein Körper wohl wirklich mal dringend irgendwie auf eine Geburt einstellen, aber es fühlt sich absolut nicht danach an. Ich kann mir ehrlich gesagt gerade gar nicht vorstellen, dass da irgendetwas von alleine passieren wird. Die Vorstellung, jederzeit plötzlich Wehen bekommen zu können oder dass gar die Fruchtblase platzt: völlig absurd. Genauso gut könnte mir schlagartig ein Bein abfallen oder meine Haare sich grün färben. Es gibt einfach keinerlei Anzeichen, dass sich irgendwas tut. Dem Gefühl nach bleibt das auch so. Deswegen kann ich mich gerade auch nicht recht aufraffen, konzentriert die Kinderzimmer-Deko fertig zu stellen oder all die andern Dinge zu erledigen, die hier noch als „möchte ich gern noch fertig kriegen“ auf meiner Liste stehen. Wozu? Die Zeit drängt ja nicht! Kann ich auch morgen noch machen! Oder übermorgen! Oder am Wochenende!

Gestern war ich zur Akupunktur im Krankenhaus, und die (wirklich sehr nette) Hebamme wollte sich mit „Wir sehen uns in ein paar Tagen zur Geburt“ verabschieden.. ich hab sie dann gebeten mir doch die möglichen Akupunktur-Termine für die kommende Woche noch eben zu nennen, denn wenn ihr mich fragt: ich werde da sein. 🙂 Bin mal gespannt, mit wie vielen Nadeln ich dann gespickt werde. Gestern ging sie schon richtig in die Vollen – da gabs noch zusätzlich Piekser in die Hände, die Füße und sogar einen in den Kopf (zur Entspannung.. hihi). Und natürlich gabs die fiese Nadel in den kleinen Zeh. Fräulein von und zu Hasel quittierte die auch prompt mit einem kräftigen Tritt. (Gute Reflexe!)

Ich gehe jetzt mal einen Flammkuchen backen (auch wenn ich mich sonst zu wenig aufraffen kann: kochen geht noch!) und dann häng ich mich aufs Sofa und schlafe vermutlich nach kürzester Zeit ein. Kann ja nicht schaden noch ein bisschen zu pennen, so lange es noch geht, oder?

 

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Der Tag, an dem meine Beine sich in die eines Plastik-Spielzeugpferdchens verwandelten. (39+2)

Au weia. Da hab ich gerade eher durch Zufall festgestellt, dass ich jetzt keine Knöchel mehr habe. Sind also nicht mehr nur die Füße dick, sondern alles unterhalb der Knie.
Ich habe eigentlich sonst sehr formschöne Waden. Doch, doch. So wenig Bescheidenheit darf jetzt mal sein. Ich bin nun wirklich keine Schönheit, aber wie jeder Mensch habe auch ich ein paar körperliche Eigenheiten, die  dann doch ästhetisch ansprechend wirken. Zum Beispiel eben lange, schlanke, wohlgeformte Beine (auch wenn sie sehr bleich sind. Was ich unumwunden zugebe). In einem kurzen Bleistiftrock mache ich eine tadellose Figur!

…aber im Moment wohl eher nicht mehr. Wenn ich jetzt so an meinen Schenkeln runter gucke, dann sehen die aus wie die von diesen „My little Pony“-Figürchen, die man früher (und ich glaube mittlerweile wieder) als Mädchen so hatte. (Ich nicht, ich hatte wenig typisches „Mädchenspielzeug“ – aber natürlich kannte ich die Dinger von Freundinnen und Klassenkameradinnen.) Gleichmäßig runde, zwar sehr niedliche, aber wenig formvariable Stampferchen, bei denen der Oberschenkel direkt in die Wade und diese direkt in die Füße (bzw. Hufe) übergeht.
Ich schätze das kommt davon, wenn man zwei Tage hintereinander nicht spazieren geht in der 40. Woche. Da muss ich wohl doch gleich nochmal los. Dabei hab ich heute nicht recht Lust und hatte GERADE EBEN ein neues Magazin in meine Heißklebepistole geschoben und die Acrylfarben bereit gestellt. Aber na gut. Kleben und pinseln kann ich dann auch morgen noch. Für heute ist Schreibtischbeschäftigung gestrichen und dafür schwinge ich jetzt ein bisschen meine Hufe. Hoffentlich komme ich noch irgendwie in was Schuhartiges rein, sonst muss ich barfuß gehen (was auch nett ist, aber ich hätte jetzt doch etwas Schiss mich zu erkälten).

Ich trabe dann mal los. 🙂

 

..und bitte denkt nicht, ich wolle mich beklagen. 😉 Ich finde nach wie vor, dass ich total Glück habe, dass es mir so gut geht (und das in der 40. Woche), ich habe keine Schmerzen (außer vielleicht durch zu enge Schuhe *g*) und eigentlich sehen die Stampferchen auch wirklich niedlich aus. Ich hatte nur spontan den Drang, mich irgendwie über irgendwas zu äußern. 😛

 

Ich häng hier mal so rum. (39+1)

Hier tut sich immer noch nix. Hätte mich auch gewundert. 🙂 Zum Glück sind Familie, Freunde und Bekannte tatsächlich so rücksichtsvoll und fragen auch nicht ständig nach (man hört ja immer, wie schnell das anstrengend wird). Ich fahre hier einfach mein normales Programm weiter und lasse mich überraschen. Kliniktasche ist ja gepackt und auch sonst sind die wichtigsten Dinge alle vorbereitet. Ein bisschen Kleinkram zu rödeln ist ja immer irgendwie noch, find ich auch ganz gut. Bin ehrlich gesagt ganz froh, dass ich mir sehr viel Zeit gelassen habe mit den letzten Anschaffungen, Zimmerumgestaltung und so – so muss ich mich jetzt wenigstens nicht langweilen. Mir fallen auch spontan noch genug Dinge ein, die ich noch tun kann.. z.B. den Preis für das Geburtsdatumgewinnspiel vorbereiten, den zweiten Blog-Geburtstag (ja, tatsächlich!) vorbereiten, Motive für die Danksagungen entwerfen (soll natürlich ne Zeichnung mit drauf, is klar, ne? 🙂 ) und lauter so Kram halt. Und wenn alle Stricke reißen kann ich auch immer noch Schränke sortieren und putzen. 😛
Hab jetzt erstmal für nächste Woche ne Freundin zum Essen eingeladen, ich hab mir nämlich gestern noch ein neues Rezeptbüchlein zum Thema Quiches/Flammkuchen gekauft und würde am liebsten alles davon SOFORT ausprobieren.

Also, mein liebes Haselmädchen, deine Mutter weiß sich zu beschäftigen und freut sich einfach auf den Moment, wenn du soweit bist. Wir werden ja noch viele, viele Jahre gemeinsam haben und die Vorfreude darauf kann ich auch ein paar Tage länger genießen. ❤ Mach du mal ganz in Ruhe, wir gehen ja nicht weg. 🙂 Nur bitte: drück nicht immer so feste gegen meine Rippen. Unten im Bauch ist noch so viel ungenutzter Platz, wie wärs denn damit…?

„Die Dame des Hauses könnte sich mal ins Parterre begeben.“

Sagt meine Ärztin. Es hat sich nämlich nach wie vor nix getan. Das Haselkind schwimmt mir so unter den Rippen herum und weigert sich seinen – sicherlich wunderhübschen Kopf – mal Richtung Becken zu bewegen. Auch sonst ist halt alles wie gehabt. GMH steht, Muttermund hält die Klappe, CTG unauffällig und ohne Wehen. „Wir sehen uns dann auf jeden Fall nächste Woche“ waren die Abschiedsworte meiner FÄ.
Tja.

Das glaub ich ehrlich gesagt auch. Und es ist ja auch in Ordnung – ich bin fit, der Haselmaus gehts gut da im Bauch, also warum nicht. Ich hoffe nur, es läuft nicht letztendlich auf eine Einleitung hinaus. Also.. FALLS es so käme, wäre das jetzt auch kein Drama, aber.. ich denk mir so, wenn das Kind schon nicht auf natürlichem Wege in den Bauch rein kommen konnte, dann soll es wenigstens ohne Zwang rauskommen dürfen. Fände ich irgendwie schöner.
Nun ja. Es ist schönes Wetter draußen, also werde ich gleich mal wieder eine Runde an der frischen Luft drehen. Vielleicht sogar Richtung Wald – weil, ganz ehrlich, der Weg an der Straße ist echt öde. Und gestern begegnete ich auf dem Rückweg – also auf den letzten Metern – noch der halben Nachbarschaft, die sich dann erstmal laut sorgte, dass ich da „in meinem Zustand“ noch so alleine herumstrolche. Weil: so richtig Zivilisation ist da halt auch nicht. Ist eben ne Landstraße. Da sind schon mal ein paar Meter keine Häuser und die Autos zischen auch alle so schnell vorbei, da kriegt vermutlich eh keiner mit, wenn ich plötzlich da im Gebüsch meine niederkommen zu müssen. 😛 Dann kann ich auch in den Wald gehen. So. Wie gesagt: das Wetter ist toll. Ich nutze das dann mal!

Bauchkritzelkratzel 39. SSW

Fertig! 😀

39_ssw_bild01Buntstift, Aquarellfarben und Liner  (und grobkörniges Salz 😛 ) auf Aquarellpapier. So ganz 100%ig zufrieden bin ich nicht, aber was solls. Immerhin besser als das aus der 35. Woche, das ich dann gar nicht mehr posten wollte. Und wer weiß: vielleicht das letzte Bauchbild überhaupt.

Lauter Dinge, die eigentlich nicht interessieren (38+4)

So, Besuch ist gerade gefahren, da kann ich ja noch mal schnell Piep sagen. 🙂

Auch wenns keine nennenswerten Neuigkeiten gibt – dann eben ein Kessel Langweiliges:

– die letzte Nacht war irgendwie.. doof. Ich muss dazu sagen, dass ich in letzter Zeit echt unheimlich gut geschlafen habe. Wie ein Stein. Ins Bett gefallen, bisschen rumgeschoben bis eine halbwegs gemütliche Schlafposition erreicht wurde, weggeratzt. Ein- bis zweimal die Nacht kurz aufgestanden, aufs Klo, Tabletten genommen, weitergeschlafen. So lief das hier. Letzte Nacht war ich nicht nur ziemlich spät im Bett (war schon halb zwölf oder so, sonst ist gegen 22 Uhr meist Feierabend), ich konnte dann auch nicht einschlafen. 😦 Hab mich ewig hin und her gewälzt, das Haselkind rotierte währenddessen in die entgegengesetzte Richtung und irgendwie ging einfach nix. Den Großteil der Nacht habe ich in so einem halbwachen Dämmerzustand zugebracht, in dem mir dann irgendwann so ein schmerzhaftes ständiges Ziehen und Ziepen im Unterleib bewusst wurde. Und ich dachte so: oh, was ist das, das ist neu? Aber es war nur ein leichter Schmerz und somit nicht hinreichend alarmierend, um mich richtig aufzuwecken.

– mein Mann brachte mich dann heute Morgen (als er sich verabschiedete) völlig aus der Bahn, weil er plötzlich fragte: „Kommt sie heute?“ Waddahahäwiewawo? Ist das jetzt ne Vorahnung, sechster Sinn oder sowas? (Wo er doch sonst die letzten Wochen gar nicht mehr gefragt hat „obs losgeht“…) Oder hat er einfach nur meine Unruhe während der Nacht bemerkt und die irgendwie gedeutet?
Auf jeden Fall hat er dann direkt die Frage hinterher geschoben, ob ich denn auch seine Telefonnummer vom Büro noch hätte (ja, selbstverständlich. sowie beide Handynummern!) und hat mir noch eingetrichtert, welche Durchwahl im Zweifel sonst noch in Frage käme. Ähä. Das kam schon irgendwie sehr plötzlich.

– ich musste dann leider feststellen, dass meine Pfötchen (alle vier) nochmal ein bisschen an Umfang zugelegt haben. Schade, war es doch die letzten Tage deutlich besser geworden mit dem Wasser (und meine Füße praktisch wieder völlig normal gewesen)… na ja, aber es ist ja auch wieder wärmer gewesen und noch dazu war ich gestern nicht spazieren. (Heute hab ichs natürlich auch nicht geschafft) Muss ich morgen eben wieder losmarschieren.

– bei der Akupunktur hab ich dann direkt – gegen das böse Wasser – noch zusätzliche Nadeln in Hände und Füße bekommen. Und Junge, das hat heute ganz schön gezwiebelt. Aber na gut. Ich hatte diesmal auch wieder eine nette Mitschwangere zur Gesellschaft und wir haben uns die Wartezeit mit ein bisschen Smalltalk vertrieben. (Ja, das kann ich. Manchmal.)

– nachmittags waren dann meine Mutter und meine Schwester hier. Meine Mutter findet, der Bauch sei tiefer gerutscht. Ganz eindeutig! Hmm. Finde ich irgendwie gar nicht. Ich sehe da keine Veränderung. Aber gut, ich habe auch einen andern Blick drauf. Wäre ja schön, wenn sie Recht hätte. Ich bin nämlich voll dafür, dass die Haselmaus ihren süßen kleinen Sturkopf mal etwas weiter Richtung Becken bewegt – dann brauche ich nämlich keinen Liegendtransport, falls die Fruchtblase platzen sollte. Wäre schon ganz prima.

– ich habe zwar heute nicht viel geleistet, aber bin jetzt irgendwie hinüber. Aber immerhin hab ich ja auch kaum geschlafen. Deswegen werde ich jetzt auch NICHT das Bauchbild weitermalen, sondern aufs Sofa gehen und meine dicken Füße hochlegen.

– Gestern Abend hab ich tatsächlich noch meine Suppe gekocht. Kürbissuppe. Aus Butternut-Kürbis. Und mein Mann, der sonst erklärter Kürbisgegner ist, findet sie lecker. TRIUMPH! …dann kann ich ja morgen nochmal nen Kürbis nachkaufen, Suppe kochen und die für die Zeit nach der Entbindung einfrieren. Wenn ich es irgendwie schaffe, genug Platz in unserem winzigen Tiefkühlplatz freizukriegen.

Wir rutschen vom Sommerschlaf in den Herbstschlaf in den Winterschlaf – 38+2

Nur mal kurz so, damit nicht nacher noch jemand denkt, es sei schon irgendwas passiert. Die 39. Woche ist angebrochen und soweit ich das überblicken kann, hat sich nichts geändert. Bauch nicht gesenkt, keine Wehen, nix. 🙂 Die Haselmaus schnarcht den Großteil des Tages so vor sich hin und hat es ganz offenbar nicht eilig. Ich eigentlich auch nicht. Also zumindest hab ich nicht das Gefühl, dass hier eine Geburt ins Haus steht. Kann mir das aktuell gar nicht vorstellen, tatsächlich Wehen zu kriegen – und dann ein Kind. Irgendwie finden wir es wohl beide ganz gemütlich so, wie es ist.
Heute bin ich sogar nochmal die 60 Kilometer in die große Stadt gefahren (musste an der Schule noch was erledigen) und war anschließend gute drei Stunden in diversen Läden unterwegs, allerdings ohne viel zu kaufen. Mir gehts prima. Nur krieg ich neuerdings von Kassiererinnen und so immer „Alles Gute“ gewünscht. Wie schwanger sehe ich eigentlich aus? 😀

Morgen gibts vielleicht dann auch endlich mal ein Bauchbild. Habs heute leider nicht geschafft, Mittwoch wirds auch nix, das weiß ich jetzt schon. Aber morgen, morgen könnte das was werden.

Herbstzeit – Waldzeit – Märchenzeit.

Erstmal vorneweg: Bei der VU heute Morgen war alles prima. Ein einwandfreies, putzmunteres CTG (Haselmotte hat sich meine Worte offenbar zu Herzen genommen, so ein braves Kind <3) mit einer einzigen, dafür richtig hohen Zacke auf der Wehenkurve – wovon ich wie immer, ihr ahnt es, nichts gemerkt habe. Wie gehabt hat sich an GMH und Muttermund nichts geändert und es sieht nicht so aus als solle ich in den nächsten Tagen gebären. Tja, aber es sind ja auch noch zwei Wochen bis zum Termin.

Und weil hier seit gestern traumhaftes, goldenes Herbstsonnenwetter herrscht, bin ich dann gerade noch ein Ründchen spazieren gegangen. Allein. Im Wald. Und zwar querfeldein.

Ja, jaa, ich weiß, nicht klug, so auf der Grenze zur 39. Woche, wenn keiner weiß wo ich hin bin, kein Schwein in Reich- oder Rufweite ist und das Handy keinen Empfang hat. Ich würde es auch anderen Schwangeren nicht unbedingt empfehlen. Könnte ja doch einiges schiefgehen. ABER bei so wundervollem Wetter im Herbst keinen Waldspaziergang zu machen, wenn man den Forst direkt vor der Haustür hat, wäre schon irgendwie eine Sünde und ich habe es einfach nicht ausgehalten. Die letzten Tage bin ich ja immer brav – wie von meinem Mann befohlen – an der Straße geblieben, aber das ist so tödlich langweilig, dass ich mich echt zum Gehen zwingen muss. Im Wald könnte ich hingegen den ganzen Tag rumstrolchen. Es ist einfach nur wunderwunderschön, so ruhig und warm und wie gemacht dafür, die Seele baumeln zu lassen und einfach von den Zehen- bis zu den Haarspitzen glücklich zu sein. Am liebsten hätte ich noch die Schuhe ausgezogen und wäre barfuß gegangen. Oder hätte mich einfach ein wenig ins Moos gekuschelt und dem leisen Rauschen der Baumwipfel gelauscht. Traumhaft.
Jedenfalls fiel mir so während des Umherwanderns das Märchen wieder ein, das ich damals – in unseren frühen Tagen – für meinen Mann geschrieben habe. Gut, geschrieben habe ich es im Sommer (ich musste einen Freibadbesuch dafür abbrechen, weil mir plötzlich ganze Absätze fix und fertig in den Kopf sprangen und ich es nicht aushielt, die nicht sofort aufschreiben zu können), aber es spielt im Wald. Und es passt stimmungsmäßig irgendwie zum Herbst. Schließlich spielt der darin auch eine nicht unwesentliche Rolle.
Und jedenfalls dachte ich mir, ich könnte das ja eigentlich hier mal posten. Vielleicht mag es jemand lesen.

Ein paar Anmerkungen vielleicht vorher noch:
– Wie bereits erwähnt habe ich das Märchen für meinen Mann geschrieben. Wir waren hochgradig verliebt (ich für meinen Teil bin es immer noch 😉 ), es ist eine Liebesgeschichte (irgendwie), die Figuren sind, tja, uns natürlich irgendwie ziemlich ähnlich (auch wenn ich natürlich schon allein rein äußerlich nicht dem typischen Bild einer Nymphe entspreche – ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass ich bei ihrer Beschreibung bewusst nirgendwo das Wort „schön“ erwähnt habe 😉 – dafür entspricht die Figur des fremdartigen Sagenwesens aber schon irgendwie meinem Lebensgefühl des Anders-Seins), zugleich kann man vermutlich zwischen den Zeilen auch ein wenig herauslesen, welche Sorgen mich in Bezug auf die Zukunft unserer damals noch jungen Beziehung so umtrieben.. Es ist also ein schon irgendwie sehr persönliches Textchen und möglicherweise auch ..äh.. etwas kitschig. Ich möchte mich da nicht herausreden, bitte aber darum es zu respektieren. 😉

– Wenn ich den Text „ein Märchen“ nenne, dann sollte man das literaturwissenschaftlich bitte nicht zu genau hinterfragen. Er entspricht sicher im Großteil seiner Merkmale nicht denen eines „klassischen“ Märchens, wie wir sie von den Brüdern Grimm kennen. Denkt lieber Richtung Andersen, also Kunstmärchen. Das dürfte eher hinkommen.

– Ähm. Es ist ein englischer Text. Er kam mir so in den Kopf und wollte so geschrieben werden (auch  wenn ich sonst ja eigentlich nur auf Deutsch schreibe). Keine Ahnung, wieso. Hat wohl was mit dem erzählerischen Tonfall zu tun oder so. Ich habe später auch noch eine deutsche Version – sozusagen eine Übersetzung – geschrieben, aber ich ziehe das Original vor. (Obwohl beide Versionen Stellen haben, die in ihrer jeweiligen Sprache deutlicher das ausdrücken, was ich meinte.) Nun lese ich zwar gerne und viele englische Texte und schaue auch Filme und Serien gern auf Englisch, bin aber beileibe kein „native speaker“ und in der Regel auch eher Konsument als Produzent. Etwaige Formulierungs-, Vokabel- und vor allem Zeichensetzungsfehler (englische Kommasetzung, ich kann sie nicht!) bitte ich daher zu entschuldigen. Falls euch was auffällt, dürft ihr das gern in den Kommentaren anmerken, ich berichtige dann gerne, wo nötig.

– Und last but not least: eigentlich finde ich diese Anmerkung doof, möchte aber trotzdem darauf hinweisen, dass es sich hierbei (wie natürlich bei allen meinen Texten und auch Bildern, sofern nicht anders gekennzeichnet 😉 ) um mein geistiges Eigentum handelt. Weiterverbreitung, Nutzung jedweder Art usw. also bitte nur mit meiner Erlaubnis.

So. Und das eigentliche Märchen kriegt jetzt einfach nen eigenen Post.