24+0: Wieder ein Meilenstein geschafft.

Es ist ein Wunder, dass ich gerade am Rechner sitze – die Haselmaus schläft nämlich, obwohl es erst früher Nachmittag ist. 😛 Echt erholsam, muss ich sagen.
Die letzten Wochen hatte ich ziemlich zu kämpfen. Ich weiß, irgendwie ist das schon albern, dass so ein fehlender Mittagsschlaf so dermaßen reinhaut und mich phasenweise wirklich so an den Rand der Erschöpfung bringt, dass ich wirklich das Gefühl hatte zusammenzubrechen.. aber es ist so. Ich laste das auch der Schwangerschaft an. Ich bin im Moment einfach nicht so leistungsfähig wie ich es sein sollte, aber es gibt eben auch keine Möglichkeit mich zu entlasten (ne Haushaltshilfe vielleicht, aber wer will das bezahlen..), und wenn dann die Haselmaus – wie gerade geschehen – mal wieder eine Ich-will-aber-rund-um-die-Uhr-bespaßt-und-herumgetragen-werden-Phase hat und mich keine fünf Minuten mal was anderes machen lässt, dann geht das ganz schön an die Substanz.
Mittlerweile haben wir uns aber einigermaßen eingegroovt. Sie ist wieder etwas entspannter (und ich damit auch!) und ich habe gelernt, die müde Phase in der Mittagszeit mit möglichst viel Action zu bestreiten – das hält uns beide wach und bei Laune. Wenn andere Kinder schlafen springen wir eben draußen durch die Wiesen und Wälder, sind auf dem Spielplatz oder gehen einkaufen. Allerdings bin ich dann abends so erschöpft, dass nach Kind-ins-Bett-bringen (21 Uhr) und Haushalt-Notrettung (22 Uhr) die Kraft zum Bloggen oder für sonstige Erheiterungen fehlt. Tut mir wirklich leid, und ich fürchte, wenn das Haselhäschen dann irgenwann auf der Welt ist, wird hier erst recht Flaute herrschen, aber ich kanns nicht ändern..
Und ja, die Schwangerschaft, die läuft halt wirklich so nebenher. Zum Glück bisher halbwegs beschwerdefrei, bis eben auf die Müdigkeit, gelegentliche Kreislaufprobleme (speziell bei heißem Wetter) und wirklich ziemlich häufigen, nervigen, tagelang anhaltenden Kopfschmerzen.. Ich muss aber sagen, dass meine Kondition dieses Mal vermutlich sogar noch besser ist als beim ersten Mal – da die Haselmaus ja ein ausgesprochenes Draußenkind ist und mich bei Wind und Wetter durch die Pampa traben lässt (ihr doch egal ob es schüttet oder die Sonne bei 30° vom Himmel knallt), habe ich wirklich immer genug Bewegung. Vorhin haben wir auch wieder 8+ km hinter uns gelassen und davon ist sie zwar über die Hälfte selber gelaufen, aber den Rest habe ich sie getragen (gelobet sei der Ring Sling, ich werde ihm bei Gelegenheit einen eigenen Beitrag widmen, so dankbar bin ich für das Teil), und auch wenn sie mit ihren etwas über 10 Kilo gar nicht mehr so mopsig ist, weiß man dann anschließend doch, was man getan hat..
Ja, jedenfalls: die Schwangerschaft. Schreitet voran, würde ich sagen. Das Haselhäschen ist immer noch ein sehr, sehr, SEHR ruhiger Charakter, aber WENN es sich dann mal muckst, tritt es schon ordentliche Beulen in den Bauch.
Selbiger ist auch schon ganz ordentlich gewachsen, jedenfalls wenn ich mir vergleichsweise die Fotos vom ersten Mal angucke.. da sah ich Ende Juli ähnlich aus, war aber schon 6 Wochen weiter. Die Leute gucken auch schon mal recht irritiert, wenn ich sage, dass das Kind erst für Mitte November ausgerechnet ist, aber nun. Es ist eben das zweite. Und da ich mich, wenn ich mich an die erste Schwangerschaft zurück erinnere, meist des Endumfangs des Bauches damals entsinne und weniger des Zustandes in der 25. Woche, kommt mir die Kugel auch noch gar nicht so extrem vor.
Allerdings fühle ich mich die meiste Zeit auch gar nicht so sehr schwanger, eher unförmig..

Bei 23+3 war übrigens wieder Vorsorge, das erste Mal bei meiner neuen Ärztin. Ich muss sagen, bis jetzt finde ich es da gut. Ich hoffe das bleibt auch so, schließlich muss ich ja noch das ein oder andere Mal dort hin.
Sie war auch so lieb und hat- außer der Reihe – tatsächlich mal kurz den Ultraschall hochgefahren „um sich einen Überblick zu verschaffen“. Das Häschen war wie immer völlig unbeeindruckt, hielt die Hände vors Gesicht (kein schönes Foto!) und kniff die Beine zusammen. Wir wissen also immer noch nicht, ob wir schlussendlich einen Jungen- oder einen Mädchennamen brauchen, aber auch die neue Ärztin tendierte eher zum Mädchen. Ende August ist dann der dritte große Ultraschall (SCHON!! Unglaublich..), vielleicht lüftet sich ja dann das Geheimnis. Sonst müssen wir uns eben überraschen lassen. Wäre auch okay. Ich schätze dem Haselhäschen wird es ziemlich egal sein, dass es auf jeden Fall rosa Socken tragen wird – die hat nämlich seine Schwester letztens für es ausgesucht und da gabs leider überhaupt kein Vertun: es MUSSTEN die rosanen sein. Wer weiß, vielleicht weiß sie ja auch etwas das wir nicht wissen. 😉
Jedenfalls gehts dem Häschen soweit gut, der Haselmaus ebenfalls, und mir.. na ja, doch, auch wieder besser. Und ich hätte wirklich so Lust wieder mehr zu bloggen, aber.. siehe oben. Es ergibt sich im Moment einfach nicht. Vielleicht mal am Wochenende. Vielleicht sogar mal mit Bauchbild(ern). Ach, mal gucken..

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Als der Nestbautrieb verteilt wurde war ich wohl gerade abwesend..

35. Woche und es ist noch einiges zu regeln. Zum Beispiel haben wir immer noch keine Babyschale (es stand mal im Raum, dass wir eine „erben“, aber ich glaub da kommt nichts mehr) – da weigere ich mich auch im Unterschied zu den meisten anderen Dingen, sie alleine anzuschaffen. So ein Ding ist wichtig und teuer, das entscheide ich nicht alleine! Noch dazu die Problematik, das nur eins unserer Autos isofixtauglich ist.. der Corolla ist nunmal einfach zu alt. (Hab letztens schon mal gescherzt, dass bei den Autos damals die Kindersitze vermutlich mit nem Dinosauriergebiss befestigt wurden – Familie Feuerstein lässt grüßen 😉 )Mein Mann bringt leider noch weniger Begeisterung als ich auf, sich mit Anschaffungsdingen zu beschäftigen. Und die Uhr tickt… (Was habt ihr denn so für Kindersitze/Babyschalen, bzw. welche würdet ihr empfehlen?)

Dann ist da die Sache mit dem Kinderzimmer. Ich kriege immer den Eindruck, das ist so DAS Ding, auf das alle Schwangeren ihre gesammelte Energie verteilen. Hm. Ich nicht. Wir haben keins. Oder zumindest vorläufig nicht.
Die Sache ist die: wir haben zwar ein „überzähliges“ Zimmer – das ist aber (momentan noch) Gästezimmer. Es ist recht klein. Darin steht ein (ausklappbares) Bett, ein Nachttischchen, eine Kommode, ein kleines, niedriges Regal (etwa hüfthoch) und die Bücherleiter (die passt haargenau in die Ecke zwischen Tür und Fenster). Soll es zum Kinderzimmer werden, müsste auf jeden Fall das Bett raus, um Platz für Kinderbett und vermutlich für einen Kleiderschrank zu schaffen. (Und die Leiter, weil mir das auf Dauer einfach zu gefährlich wäre, ein Kind damit allein in einem Raum zu lassen.) Besagtes Bett würde dann in die Leseecke im Wohnzimmer umziehen und dort als Zweitsofa dienen.
Nun wird aber das Haselkind zunächst ganz sicher nicht alleine schlafen. Ich habs jetzt selber nicht nachgelesen, aber laut meiner Hebamme wird von der WHO (und diversen Büchern und anderen Quellen) empfohlen, das Kind im ersten Jahr im Elternschlafzimmer einzuquartieren. Ich halte das für nachvollziehbar und sinnvoll.  Außerdem: das „Kinderzimmer“ liegt zwar im Grunde neben dem Schlafzimmer, verfügt aber leider über keine direkte Verbindung zu diesem. Ich müsste bei nächtlichem Wachwerden des Haselkinds dann jedesmal aus dem Bett und quer durchs Schlafzimmer, durch den gesamten Flur, durch das Arbeitszimmer (Durchgangszimmer) ins Kinderzimmer hechten, und ganz ehrlich: das tu ich weder mir, noch dem Haselmädchen, noch meinem Mann an. Wir haben also das (geerbte) Kinderbett als Beistellbett aufgebaut (also an einer Längsseite offen) und es zu uns ins Schlafzimmer gestellt. Und wenn wir irgendwann den Eindruck bekommen, dass die Motte ohne uns besser schlafen würde, dann wird nebenan eben umgeräumt. 🙂 Bis dahin bleibt das Zimmer nominell erstmal „Gästezimmer“ – hat den unbestreitbaren Vorteil, dass die in unserem Freundeskreis leider gehäuft vorkommenden Katzenhaarallergiker fürs erste auch weiterhin bei uns übernachten können, ohne dass wir dafür ins Wohnzimmer auf die Couch auswandern müssen. 😛
Allerdings werden wir im Kinder-Gäste-Zimmer zumindest wickeln (meistens jedenfalls). Im Schlafzimmer würde es mir mit einer zusätzlichen Wickelkommode zu eng werden und im Badezimmer ist leider auch kein Platz. Nein, auch nicht auf der Waschmaschine, denn auf der steht der Trockner, und leider sind meine Beine dann ungefähr einen Meter zu kurz um da oben irgendwas zu tun, geschweige denn zu wickeln. 😉 Die Kommode im Gästezimmer wurde somit kurzerhand zur Wickelkommode und Haselkindklamottenaufbewahrung umfunktioniert. Und deswegen ist es jetzt eben irgendwie doch ein wenig Kinderzimmer.
Außerdem hab ich so bei mir gedacht, dass ich – wenn die Kleine erstmal da ist – sicher nicht dazu komme, das Zimmer für sie hübsch einzurichten und zu dekorieren, also gönne ich mir jetzt (solange ich noch beide Hände zur Verfügung habe) den Spaß und bastele da ein wenig herum. Gestrichen wird nicht, aber ich möchte zumindest die eine Wand ein kleines bisschen bemalen. Ein Mobile hab ich seit geraumer Zeit in Arbeit und so zwei, drei kleinere Ideen für sonstige Veränderungen habe ich auch noch auf Halde.. Ich denke es wird ganz hübsch, WENN (also FALLS) es noch rechtzeitig fertig wird. Dann zeige ich bestimmt auch mal ein paar Fotos. Aber irgendwie scheint mir dieser überwältigende Drang zum Ein- und Herrichten zu fehlen. Ich hab zwar irgendwie Lust, aber andererseits..

Ich weiß nicht, irgendwie habe ich es einfach nicht eilig. Ist doch noch Zeit..? 😉

(….meine Mutter würde jetzt wieder sagen: Phlegmatiker! …pah.)

Huch – vor lauter Verpeiltheit Titel vergessen!

23+3 – 24. Woche. Das Haselkind könnte nun im schlimmsten Falle auch außerhalb meines Körpers überleben! Wieder ein Meilenstein geschafft!

Ich habe langsam Sorge, dass ich mich zu sehr ans Glücklichsein gewöhne.
Es läuft gerade einfach alles so gut. Ich gehöre zu dieser unausstehlichen Sorte Schwangerer, die vor lauter guter Hoffnung Regenbögen pupsen. Nicht, dass ich es jedem, der mir begegnet, unablässig aufs Brot schmieren müsste, dass ich schwanger bin und wie wunderbar das alles ist – zum Schwärmen hab ich ja den Blog und die meiste Zeit ist es mir eher ein wenig unangenehm, wenn sich plötzlich alles um das Thema dreht.. Ich verbringe auch nach wie vor nicht wirklich Zeit damit, irgendetwas vorzubereiten oder das Leben mit Kind zu planen; irgendwie empfinde ich es immer noch als zu früh dafür. (Außerdem kriegen wir derzeit so dermaßen viele Dinge – vom Kinderbett übers Tragetuch, Klamöttchen bis Spielsachen von Freunden gebraucht aufs Auge gedrückt, dass ich vermutlich bis auf eine Babyschale fürs Auto und ein wenig Kleinkram eh nicht mehr großartig was organisieren muss…) Aber meine Hände sind praktisch am Bauch festgewachsen und ich platze bei jeder kleinen Bewegung immer noch förmlich vor Glück.
Ein paar Tage lang war es mal wieder seeeehhhr still da drinnen. Verdächtig ruhig. Unheimlich verhalten. Aber seit Donnerstag oder so ist die kleine Haselmotte wieder zunehmend aktiver. Und ja, mittlerweile tritt sie schon so fleißig, dass der Bauch dabei ein wenig ausbeult und wackelt. (Oder ich plötzlich ein ganz ulkiges Gefühl in der Magengegend habe, weil meine Innereien dort es nicht gewöhnt sind gestupst zu werden.) Endlich kann auch mein Mann es sehen und fühlen. ❤ Allerdings läuft das Haselkind gern dann zur Hochform auf, wenn es mit mir alleine ist. Ich könnte den ganzen Tag faul herumliegen und diese kleine Beule streicheln, die sich da durch die Bauchdecke drückt!
Und wo ich jetzt schon so oft das Wort „Bauch“ getippt habe: ja, der wächst wirklich langsam. Ich finde ja: geht noch. Aber mein Mann – und auch meine Eltern am Samstag – tun so, als wäre er werweißwie groß.. die werden sich noch wundern in den nächsten Monaten! 😉 Auf jeden Fall habe ich gerade nochmal ein Foto geknipst und wenn ich dazu komme, gibts dann auch morgen oder so wieder eine neue Zeichnung.. Bin allerdings ganz gut ausgelastet im Moment, zeichnerisch: meine Beste wird in drei Wochen 30 und zu diesem Anlass haben die Mädels und ich ein recht aufwändiges Geschenk geplant. Problem dabei: die meiste Arbeit übernehme ich, und nun wird langsam die Zeit knapp, weil die Gute mich ab dem Wochenende auch noch für anderthalb Wochen besuchen kommt (ich freu mich wie ein Schnitzel!) und ich in dieser Zeit dann natürlich nix dran machen kann… Also versuche ich jetzt noch so viel wie möglich erledigt zu kriegen und muss mir meine Zeit gut einteilen. Aber für ein kurzes Bauchbild sollte es noch reichen.

Nun ja, und in einer Woche steht tatsächlich schon wieder der nächste Vorsorgetermin an – da weiß ich aber nicht, wie zeitnah ich davon hier berichten werde, hab ja schließlich Besuch! Also wundert euch nicht, wenn hier ein Weilchen nix passiert. Wird alles nachgereicht! (Übrigens haben sich spontan wieder ein paar tolle Suchbegriffe angesammelt, mal gucken wann ich euch die serviere..) So, ich muss jetzt wieder zum Bleistift greifen, damit ich mein Pensum für heute noch absolviert kriege.. 😉 Schöne Grüße vom Haselwutz (tretenderweise) und von der dicken Flauschmadame, die meine Bloggerei mal wieder für totale Zeitverschwendung hält…

There and back again.

Ich war heute in der Schule.
Ich habe die Schulleitung über meine Schwangerschaft aufgeklärt.
Auch die Ausbildungskoordinatorin hat es erfahren, weil sie nämlich gestern schon eine Mail schrieb, wie es mir ginge.
Ich hab mich allen andern gegenüber mit der Ausrede „Krankheit“ rausgewunden.
Ich war im Anschluss noch im Seminar und habe mit dem Seminarleiter darüber gesprochen, wie es jetzt sinnvoll weiter geht. (Ist nämlich alles gar nicht so einfach.)
Ich habe mich anschließend noch von der netten Dame im Büro nebenan, die sich „um die Schwangeren kümmert“, über die Möglichkeiten unterhalten.
Und ja, ich bin sogar anschließend ohne Unfall wieder heil nach Hause gekommen – auch wenn ich zwischendrin anhalten und ne halbe Stunde schlafen musste.

Und ich hätte jetzt so viel zu erzählen, so viele Kommentare zu beantworten und Einträge meiner Blogschwestern zu kommentieren, aber… ich schaffs grad nicht. Und morgen vermutlich auch nicht, weil da der lange Seminartag ist und ich danach wahrscheinlich so hinüber bin, dass ich direkt ins Bett falle. Das alles muss also mindestens bis Mittwoch warten. Aber dann bin ich hoffentlich ausgeschlafen genug, um all das nachzuholen.
Jetzt bin ich jedenfalls erstmal SAUmüde – und das ist irgendwie gut, denn manchmal merk ich echt so wenig von meinem kleinen Bauchbewohner, dass ich mich wirklich frage, ob er überhaupt noch da ist. Deswegen freu ich mich grad.
Machts gut – mein Sofa ruft nach mir.

ZT 13 – Rien ne va plus!

Jetzt gilt es. In ungefähr einer Stunde fahren wir los, kurz vor elf ist der Termin. Im Moment habe ich gar kein Gefühl. Kann mir weder vorstellen, dass sich was geändert hat, noch dass es tatsächlich jetzt schon vorbei sein soll, ohne richtig begonnen zu haben. Mein Mann hat mich gestern noch versucht zu trösten und meinte, ich würde bestimmt heute „vor lauter Hamstern explodieren.“ ❤ Als ich ihn fragte, woher er das wissen wolle (ICH merke schließlich nix, und ich bin diejenige, die sich die Hormone reinpfeift!), meinte er, die Katzen seien doch seit ein paar Tagen so anders, das hätte ich doch selbst gesagt. Da musste ich dann doch lachen. Ja, die Dicke quengelt und meckert mehr und die Kleine ist NOCH anhänglicher und schmusiger, aber ganz ehrlich, so Phasen haben sie doch immer mal. Fand es aber süß, dass er da einen Zusammenhang hergestellt hat.
Ich fühle mich ein bisschen wie auf dem Weg zur Schlachtbank. Mag mir noch nicht vorstellen, wie ich die nächsten Tage überstehen soll, wenn wir wirklich abbrechen müssen. Gestern hat sich noch ein zusätzlicher Silvestergast angekündigt, wir werden jetzt tatsächlich zu zehnt sein und ich habe noch keinen Plan, wie ich das jetzt essenstechnisch und so noch wuppen soll. (Hab ehrlich gesagt schon ziemlich geschwitzt, als sich die Zahl unerwartet von acht auf neun erhöht hatte, aber na ja..) Aber man wächst ja bekanntlich an seinen Aufgaben, und am Ende wirds schon irgendwie gut gehen und jeder zufrieden sein. Ich hoffe nur, dass ein eventueller Abbruch mir nicht jegliche Energie raubt, denn dann wird der Jahreswechsel echt eine Belastungsprobe.

Wünscht mir Glück. Wenn die Zeit es zulässt (müssen im Anschluss an den Termin noch jede Menge Essen einkaufen und dann kommen auch schon bald die ersten Gäste und hier ist noch nicht fertig aufgeräumtooooooooohmeeeeiinngooooOOOOTTT!!) werde ich nachher noch Bericht erstatten. Ansonsten müsst ihr wahrscheinlich bis nächstes Jahr warten, bis ihr was von mir hört…

Rein, raus, fertig!

Trotz meines gut gefüllten Terminkalenders habe ich es vorhin geschafft, nach der Schule noch schnell (hach!) an der Kiwu vorbeizufahren. Hab denen die Enantone hingelegt, saß keine zwei Minuten im Wartezimmer, wurde in den Behandlungsraum gerufen, Pulli hoch, Spritze rein, melden Sie sich bitte wenn die Blutung einsetzt, alles klar, danke, tschüss. Fertig!

Warum ich das jetzt nicht selbst machen durfte/musste/sollte/konnte, weiß ich zwar immer noch nicht (ey, ich hab schon Erfahrung mit Spritzen, sogar mit solchen, die man erst selbst anmischen muss), aber wurscht. Hat ja wirklich keine Zeit gekostet und so konnte ich auf dem Rückweg zum Parkplatz immerhin 5 Minuten über den Weihnachtsmarkt stressen und Thymianhonig, handgemachte Chips und gebrannte Mandeln für meinen Mann kaufen. (Obwohl ich eigentlich echt keine Zeit hab. Aber da ich es dieses Jahr sonst GAR NICHT auf den Weihnachtsmarkt schaffen würde und ich deswegen schon recht deprimiert war, habe ich mir wenigstens diese paar Minuten gegönnt. Und bereue es nicht!)

Jetzt bleibt erstmal nichts zu tun. Nur Warten auf die Mens. Bin gespannt, wann Madame eintrudelt. Ich würde ja jetzt sowas sagen wie „Na ja, ist ja hoffentlich für längere Zeit das letzte Mal!“, aber das verkneife ich mir. Ich kenn das Fräulein doch. Die ist so zuverlässig, da ist es ihr auch egal, ob es auf Kosten meines persönlichen Glücks geht. 😉 Ich wette, sie steht dann doch wieder nach rund 30 Tagen vor der Tür. (Dabei käme es so gut aus.. die Tamponbox dürfte dann nämlich gerade leer sein…) Egal, egal. Jetzt warte ich jedenfalls erstmal und gönne es ihr auch, wenn sie sich noch 7 – 10 Tage Zeit lässt. Kein Stress, Schätzelein. Aber sei dir gewiss: wenn du Sehnsucht nach mir hast, darfst du gern auch früher kommen, meine Tür steht dir offen!

So, und jetzt geh ich dann auch lieber direkt mal wieder an die Arbeit – se steht ja übermorgen mal wieder ein Unterrichtsbesuch an und die Planung muss heute noch fertig werden. Ich wünsch euch was!

Alea iacta est.

Ich hab die Monsterwoche überlebt. Gestern Abend hab ich mir dann endlich mal ein paar Stunden Ruhe gegönnt, und das hat so gut getan. Heute muss ich dafür wieder umso fleißiger ranklotzen, aber wenigstens sind es jetzt nur noch drei Wochen bis zu den Ferien. Die gehen hoffentlich auch noch irgendwie rum. So, und wenn ich in die Kiwu-Unterlagen schaue, steht da für ZT 22 schon Enantone – das wäre der 10. 12., also nur noch etwas über ne Woche? WTF, ich hab noch kein Rezept und nix! Muss die Tage unbedingt nochmal da anrufen oder hin mailen, oder vorbei gehen, irgendwas halt. Eigentlich dachte ich, mein Mann könnte die Rezepte abholen und die Medikamente besorgen, wenn er das langsam wirklich fällige SG machen lässt – aber er hat immer noch keinen Termin. Langsam werde ich doch etwas ungeduldig mit ihm. Wir haben eigentlich oft genug drüber gesprochen, ich hoffe da passiert bald mal was.. Wenn er nicht mag, muss ers nur sagen, dann lassen wir die ICSI eben ausfallen. Aber dann wüsste ich das gern, bevor wir teuer Geld für Medikamente ausgeben, die wir anderweitig nicht nutzen können. Ich hab auf jeden Fall im Moment so reichlich viel um die Ohren, dass ich nicht den Nerv habe, mich jetzt noch zu streiten oder mir zusätzlich wegen irgendwas nen Kopf zu machen.

Langsam rückt die ganze Chose in Reichweite, aber damit fängt auch die übliche Grübelei wieder an. Hoffentlich wird keiner von uns plötzlich krank. Hoffentlich kommt sonst nichts dazwischen. Ich habe total Schiss, dass mir mal wieder auf der Ziellinie irgendwas dazwischen grätscht! Und dabei rechne ich nicht mal damit, direkt beim ersten Versuch schwanger zu werden. Bei ner 30%-Chance? Come on, so ein Glück haben wir nicht. Das braucht garantiert mehrere Anläufe. Ich hab das vorhin aus Jux mal simuliert:

Ich habe einen Würfel genommen und mir zwei Zahlen ausgesucht, die für ein Gelingen der ICSI stehen sollten (1 und 5); das müsste ja ungefähr einer Chance von 30 Prozent entsprechen. Dann habe ich so lange gewürfelt, bis zehnmal eine dieser Zahlen gefallen war und mir aufgeschrieben, wie viele Versuche ich jeweils gebraucht habe. Das war sehr unterschiedlich (ja, ok, drei Mal hat es sogar auf Anhieb geklappt – dafür habe ich aber auch einmal 12 ! Versuche gebraucht!), was ja auch nicht anders zu erwarten war.. und letztendlich habe ich dann den Durchschnitt ausgerechnet, der – tadaa! – bei 4,4 lag. Und das entspricht ja sogar in etwa der durchschnittlichen Anzahl Versuche, die man als Kinderwunschpatientin angeblich braucht, bis es klappt. Beim ersten Mal habe ich übrigens drei Versuche gebraucht. 😉 Natürlich weiß ich, dass beim Würfeln wirklich allein der Zufall für das Ergebnis zuständig ist, während bei der Behandlung so einige Faktoren die „Gewinnchance“ beeinflussen – aber letztendlich habe ich weder beim Würfeln, noch bei der ICSI einen großartigen Einfluss auf das Ergebnis. Also, selbst wenn in ein paar Wochen alles super läuft und ich für ein Weilchen zwei perfekte Embryönchen mit mir herum tragen darf, ist es doch immer noch nur eine 30 Prozent-Chance, dass ich am Ende zwei Linien auf dem Pipitest habe. Und da ist die Wahrscheinlichkeit, dass es bei EINER Linie bleibt, eben immer noch doppelt so groß. Schade, aber ist halt so. Deswegen gehe ich lieber mal direkt davon aus, dass der erste Versuch nichts wird. Das ist okay. Ich hoffe aber darauf, dass wir durch diese erste ICSI die Möglichkeit für einen oder sogar zwei zusätzliche (Kryo-)Versuche bekommen. Dass wir also besten Gewissens noch ein-, zweimal mehr würfeln dürfen. Das wäre schön. Vor allem, weil so ein Kryoversuch bestimmt auch mal eher außerhalb der Ferien eingeschoben werden kann und wir dann nicht bis Ostern mit dem zweiten Anlauf warten müssen.

Und jetzt geh ich wieder an die Arbeit. Oh ja, und: euch allen einen schönen ersten Advent und allen Neuschwangeren da draußen, denen ich noch nicht gratuliert habe (ich komm wirklich nicht dazu, tut mir leid! 😦 ) alles Gute!

Sink or sink…. Swim. Sink oder SWIM!

Hatte ich gesagt, es ginge schon irgendwie? Ich nehme alles zruück und behaupte das Gegenteil.e

Nach nur drei Stunden Schlaf in der letzten Nacht (ich war zu spät im Bett und dann kam mein Kopf nicht zur Ruhe und machte lustig weiter Unterrichtsplanung) habe ich gerade das Gefühl,, es nicht zu packen. Offiziell ist jethzt Wochenende, aber ich weiß, dass ich heute und die nächsten beiden Tage durcharbeiten muss, wenn ich auch nur eine Chance haben möchte, alles Wichtige zu erledigen. Jetzt könnte man sagen: mach doch nru das, was wirklich ganz unbedingt nötig ist! JA. Das IST schon das, was unbedingt nötig ist. Die Noten müssen am Montag eingetragen werden. Der Unterricht für Montag muss stehen. Und irgendas muss ich noch machen, das mir grad wieder entfallen ist aber es kommt hoffentlich rechtzeitig wieder.

Ich bin so abartig müde. Ich bin so müde, dass ich das Gefühl habe, meinen Sinnen nicht mehr vertrauen zu können. Wenn ich gehe, fühle ich den Boden nicht mehr unter den Füßen. Als ob da Wolken wären oder nichts, ich habe bei jedem Schritt plötzlich panische Angst, ins Nichts zu treten. Mein Gleichgewichtssinn erzählt mir, dass ich falle, aber offensichtlih ist dem nicht so, denn sonst läge ich ja? Seit Stunden habe ich den suaren Geschmack von ERbrochenem im Hals, dabei kann ich mich nicht dran erinnern, mich übergeben zu haben.. Gegessen hab cih eh auch nichts, außer einem Capuccino und einem halben liter Eistee hat es heut noch nichts in meinen Magen gescheafft. Meine Hände zittern und sind eiskalt und da ist so ein Kribbeln in den Fingerspitzen, aber dann manchmal auch plötzlich so eine Taubheit. Und mri laufen die Tränen, seit ich aus dem Schulgebüde raus bin. Ein Teil von mri wartet gerade einfach nur drauf, dass einfach das Licht ausgeht. Ein Teil von mir sagt schreit flüstert ? ohne Unterbrachung, dass ich aufhören soll. Mein Hrin sagt, dass das nicht geht, weil die Noten nunmal am Montag stehen müssen und der Kram gemacht werden mmuss, komme was wolle. Ich denke ich muss schlafen. Vielleicht eine Stunde? Dann hoffentlich etwas erholt weiter arbeiten. Ganz ehrlich, ich weiß grad nicht. Eigentlich muss ich doch nur noch die nächste Woche schaffen, dann sollte es zumindest ein wenig besser werden. Aber ich weiß nicht mal, wie ich das Wochenende üebrstehen soll. Und die Woche wird noch härter als diese es war.

Schlaf. Alter, ich geh ins Bett. Ich üebrlge die ganze Zeit, ob ich icht eigentlich in Wirklichkeit auf dem HEimweg am Steuer weggenickt und in einen Baum gerast bin und das hier grade sowas wie das Fegegfeuer ist? Bin mir, um ehrlich zu sein, auch nicht sicher, ob ich das hier wirklich tippe und da in der Realität später wirklich ein Eintrag im Blog ist, oder ob nur mein Hirn panisch versucht, irgendwie Druck abzulassen und sich das alles grade ausdenkt. Echt jetzt, hab ich die Heimfart überlebt? Ohne Unfall, ohne Sekundernschlafdings? Ziemlich unrealistisch. Aif jeden Fall leg ich mich jetzt hin. Eine Stunde. Und wehe, ich kann dann immer noch nicht schlafen. Und wer Tippfehler findet, darf siebehalten, denn ich seh sie nicht und selbst wenn.. wärs mir egal.

Bis die Tage.

 

EDIT: Ach ja und natürlich hab ichs scheinbar sogar geschafft, in der (eigentlich schon verbesserten) Überschrift Quatscgh zu schreiben. Mir egal, ich lass das jetzt so.