ET+2: Nope.

Immer noch schwanger. Sorry! 😛

War heute dann auch wieder zur Vorsorge. Meine Ärztin war leider krank, daher bei ihrer Kollegin (Gemeinschaftspraxis).. Die stellte fest: alles wie gehabt. Alles schön weich, Gebärmutterhals vollständig, Muttermund schweigt sich aus, Kind zwar mit Bezug zum Becken aber nicht wirklich drin, geschweige denn fest.. CTG war wie immer unspektakulär und mit weniger (Übungs)Wehen als sonst schon mal. Also keinerlei Anzeichen, dass hier in näherer Zukunft eine Geburt bevorstehen könnte.
Klar, kann trotzdem aus heiterem Himmel passieren, fände ich auch echt ganz okay! Aber ich rechne mit nix.
(In den letzten Nächten hatte ich immer mal wieder leichte Wehen, aber die bewirken ja offenbar bislang nicht wirklich was..)
Jetzt, wo der ET überschritten ist, muss ich auf jeden Fall öfter zur Kontrolle, nämlich alle zwei Tage. Nun ist ja heute Donnerstag, das ist blöd, Samstag hat ja die Praxis natürlich geschlossen, also gehts dann eben ins Krankenhaus und Montag dann wieder regulär zur Ärztin (wenn das Häschen bis dahin nicht geschlüpft sein sollte, was ich durchaus für möglich halte). So wirklich begeistert bin ich davon nicht, schließlich fahre ich – egal wohin – pro Strecke (mindestens) eine halbe Stunde, dann dauert das CTG ja auch, womöglich gibts dann noch Ultraschall/Doppler plus eventuelle Wartezeit.. da ist dann der halbe Tag wieder rum und obendrauf will mein Mann auch nicht, dass ich alleine fahre (okay, hat er vielleicht nicht ganz Unrecht), das heißt aber wir müssen die Haselmaus dann auch immer mitschleppen und irgendwie ist das alles so umständlich und doof…
Die Ärztin kommentierte die Notwendigkeit der Kontrolle mit den Worten: „Sie können das ja umgehen, indem Sie ganz einfach entbinden!“ …“einfach“. Haha. 🙂

Versteht mich nicht falsch. Ich bin eigentlich gerade ganz zufrieden damit, noch schwanger zu sein. Um ehrlich zu sein wars die letzten Tage sogar wieder richtig angenehm, einfach weil ich im Moment ja nicht allein die Haselmaus versorgen muss und auch mal zwischendrin Pause habe. Und es so auch viel mehr genießen kann, diese Zeit mit ihr noch zu haben. Es ist wirklich schön jetzt ganz bewusst mit ihr noch zu kuscheln, Bücher zu lesen, zu malen, spazieren zu gehen, zu spielen – ohne meine Aufmerksamkeit teilen zu müssen. Und es ist AUCH schön, sich mal nachmittags eine Stunde einfach ins Bett zu legen, wenn ich müde bin. In Ruhe den Bauch zu streicheln, dem Häschen amüsiert beim Turnen da drinnen zuzusehen und die Bewegungen noch einmal richtig wahrzunehmen. Sich auf die Geburt zu freuen, sich auszumalen wie es vielleicht wird, wie dieser winzige Mensch dann aussehen mag und wie es sein wird wieder so ein kleines Bündel im Arm zu halten. Die Vorfreude auszukosten. Also von mir aus dürfte dieser Schwebezustand GERNE noch anhalten.
Nur hat mein Mann leider nur noch wenige Urlaubstage, und wenn die verbraucht sind und das Häschen noch nicht geschlüpft, dann sitze ich hier allerhochschwangerst mit Kleinkind den ganzen Tag, mit etwas Glück kann meine Mutter vielleicht ein, zwei Tage noch da sein, aber das wars dann.. Und DANN noch die Kontrolltermine irgendwie wahrnehmen, den Einkauf machen, den Haushalt.. das traue ich mir nicht mehr so wirklich zu. Wenns so kommt, dann klappt es irgendwie, ja. Muss ja. Aber die Vorstellung ist schon nicht so schön. Dann ist auch nix mehr mit genießen. Also wäre es schon ganz gut, wenn dieses kleine Kuschelmuckeltrödelhäschen innerhalb der nächsten Tage aus dem Bauch ausziehen würde. Okay?

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39+0: In der Weste nichts Neues.

Jepp, das Haselhäschen ist immer noch drinnen im Bauch. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass sich da großartig was tut. Also ja, der Bauch wird gern mal hart, aber das macht er ja schon seit 20 Wochen oder so. Ich nehme das gar nicht mehr so wirklich wahr. Und es zieht und sticht und piekst mal hier, mal da, aber das tut es jetzt auch schon ne Weile und trotzdem war beim letzten Arzttermin nicht wirklich eine Änderung zu verzeichnen. Okay, auf dem CTG schon recht gleichmäßige Wehen, aber die spüre ich nicht. Muttermund weiterhin geschlossen, Gebärmutterhals erhalten, usw. Allerdings alles schon schön weich, sagte die Ärztin. „Wenn das Kind erstmal ins Becken rutscht, gehts wahrscheinlich schnell.“ meinte sie. Ähm ja. Ersetzen wir doch das Wörtchen „wenn“ durch das das sehr ähnliche, aber nicht gleichbedeutende Wörtchen „falls“. Tut mir leid, nach meinen Erfahrungen aus der letzten Schwangerschaft pflege ich so meine Zweifel, ob das mit dem Becken funktioniert.
Klar, jede Schwangerschaft ist anders.. sagt man. Aber bis jetzt läuft der Endspurt haargenau so wie beim ersten Mal. Daher flehe ich auch gefühlte 183789423mal am Tag in Gedanken: „Bitte kein Blasensprung. Bitte kein Blasensprung. Bitte kein Blasensprung!“ ..weil, nein, ich fände es einfach ungünstig und blöd. Kann man sich nicht aussuchen, ist klar, aber wünschen kann man sich das. Und hoffen. Und ich wünsche und hoffe, dass ich einfach irgendwann ganz langweilige, stinknormale Wehen bekomme. Und richtig toll wäre, wenn das Haselhäschen es seiner Schwester nicht nachmachte und im Gegensatz zu ihr wirklich den richtigen Ausgang fände. Von mir aus auch als Sternengucker. Ist mir alles egal. Nur kein Kaiserschnitt, das wäre fein.

Mittlerweile sind hier irgendwie auch schon alle ganz unruhig und ungeduldig, am meisten wohl meine Mutter. Und mein Mann – der seit gestern Urlaub hat – fragt gefühlt alle fünf Minuten, ob es jetzt los geht?!?!?!  …nein, sorry, tut mir leid. Ich melde mich dann schon. Vielleicht. Vielleicht hab ich auch keine Lust und tu einfach so als ob nichts wär? 😛 Also ehrlich…
Ich denke ja, es wird noch dauern. Mit einiger Wahrscheinlichkeit poste ich hier auch in einer Woche noch belanglose Updates, weil sich nichts tut. Und das wäre auch okay. (Also, für mich. Für den/die geneigte(n) LeserIn vielleicht nicht. 😛 ) Vielleicht wäre ich dann wenigstens diese ätzende Erkältung los, die mich pünktlich zum Wochenende ereilte. Und ich könnte dann mit freier Nase noch ein paar erholsame Nächte zubringen, statt nachts japsend in meinem Kissenberg zu liegen.

Und jetzt stimmt doch einfach alle mit ein wenn ich anfange zu singen:
Lass dich überraschen, schnell kann es gescheh’n, dass auch deine Wünsche in Erfüllung gehn!

38+1: Ein Bauch geht einkaufen.

So kam ich mir heute vor.
Hatte die Haselmaus eingetütet und war mit ihr zum Supermarkt gefahren. Und ich weiß ehrlich nicht, was da heute los war, aber irgendwie scheine ich wohl eine Grenze überschritten zu haben, schwangerschaftsmäßig.
„Oh Gott“ hörte ich zum Beispiel eine junge Frau zu ihrem Partner sagen, nachdem sie zuerst mich samt Bauch und dann die Haselmaus erblickt hatte, „ich beneide sie nicht!“
Oder eine andere Dame, die mir entgegen kam während ich die Maus in ihren „Einkaufswagen mit Auto dran“ verfrachtete, und entsetzt ausrief: „Ach herrje, Sie Ärmste!! Aber gut, wenn sowas Süßes dabei rausspringt…!“
Oder der Herr, der im Gang am Kühlregal erstmal drei Schritte rückwärts machte, als ich um die Ecke bog…

Leute, gebt mir doch bitte nicht das Gefühl mich selbstbemitleiden zu müssen. Ja, ist alles etwas anstrengend momentan (zumal mein Mann diese Woche noch Überstunden macht weil er nächste Urlaub, dann hoffentlich Elternzeit und anschließend wieder Urlaub bis Ende des Jahres hat, und daher noch später als sonst schon nach Hause kommt), aber ich finde es könnte schlimmer sein. Und so besonders lange werde ich den Bauch ja auch nicht mehr herumschleppen.  Und übrigens: nein, es sind ganz sicher KEINE Zwillinge und auch kein 6-Kilo-Baby…

Morgen habe ich den nächsten Arzttermin – mal sehen, was Frau Doktor dann spricht. Letzte Woche war noch alles geburtsunreif, aber Fruchtwasser war noch ausreichend vorhanden, also kein Grund sich zu stressen.. Im Moment ziepelt und zupelt es ziemlich oft fleißig im Bauch, aber ich habe keine Ahnung, ob das irgendwas zu bedeuten hat.
Die Kliniktasche steht jedenfalls endlich gepackt bereit (und ja, diesmal auch mit ausreichend Klamotten für einen womöglich längeren Aufenthalt, sogar ein Tragetuch habe ich eingesteckt 😛 ), das Beistellbett hat endlich eine neue Matratze, ist frisch bezogen, Spucktücher sind gewaschen (aber noch nicht gefaltet, egal!), die Babyschale ist einsatzbereit, Klamöttchen sind sauber, Windeln liegen bereit.. also für den Ernstfall bin ich vorbereitet.
Gut, wir haben immer noch keine Wickelgelegenheit außerhalb des Kinderzimmers (wo ja nun die Haselmaus schläft – ich kann dann ja schlecht mitten in der Nacht da mit Baby reinplatzen und außerdem finde ich, das ist IHR Zimmer – ein sehr kleines noch dazu! – und das soll es auch bleiben), aber zur Not kann man ja erstmal irgendwo auf dem Boden wickeln, Badezimmer oder so, eine eigene Kommode fürs Häschen brauchts auch nicht soo dringend, die ersten Wochen sind die Klamotten erfahrungsgemäß eh mehr in der Waschmaschine als in irgendeiner Schublade..
Und allein kann ich eh keine Möbel mehr kaufen, geschweige denn herumrücken und dergleichen, also muss das eh warten bis der Herr des Hauses auf die eine oder andere Art frei hat.
Also alles in allem läuft das hier schon irgendwie.
In der ersten Schwangerschaft war ich um die Zeit ja irgendwie noch sehr gelassen und fest davon überzeugt, dass es bis zur Geburt noch dauert (stimmte ja dann auch!), diesmal fühle ich mich insgesamt etwas unruhiger. Aber das liegt denke ich daran, dass mir alle immer erzählen, dass es beim zweiten Kind meist eher soweit ist, und wahrscheinlich auch etwas daran, dass diesmal auch alles etwas komplizierter ist, zumindest was den Beginn der Geburt betrifft..
Damals bei der Haselmaus war das ja eher so: ach ja, wenns los geht ruf ich meinen Mann an, dann kommt der nach Hause und dann haben wir ja alle Zeit der Welt und fahren ganz in Ruhe ins Krankenhaus…
Jetzt ist das eher so: Wenns los geht, ruf ich meinen Mann und meine Mutter an, die brauchen aber jeweils mindestens ne Stunde und ich bin so lange mit der Haselmaus alleine, was mache ich nur wenn die Wehen sehr schnell sehr heftig sein sollten (kann ja alles passieren?) oder – SuperGAU!! – wieder die Fruchtblase platzt und der Haselhäschenkopf nicht fest im Becken ist (ist er nämlich bislang nicht!), ich kann mich ja nicht ne Stunde auf den Boden legen und nix tun wenn ich ein Kleinkind zu betreuen hab, RTW find ich aber auch doof, alles blöd, Hilfe..?
Aber dann denk ich mir auch jedes Mal so: hilft nix sich vorher bekloppt zu machen, warten wir es einfach ab. Wird schon schiefgehen.
Ich spekuliere einfach darauf, dass die Blase diesmal erst im Krankenhaus springt (oder sich wahlweise das Kind vorher vernünftig ins Becken bewegt hat), ich einfach ganz normale, langweilige Wehen bekomme und die Geburt dann so mindestens sechs bis zehn Stunden, von mir aus auch länger dauert, damit hinreichend Zeit ist um die Haselmausbetreuung sicher zu stellen, in Ruhe ins Krankenhaus zu fahren (halbe Stunde Fahrt Minimum, wahrscheinlich eher 45 Minuten dank wirklich ungünstiger Baustellen auf der Strecke :/ ), da anzukommen und ganz gemütlich dieses Kind auf die Welt zu bringen. Können wir das so machen? Ich freue mich nämlich eigentlich total auf die Geburt und bin abgesehen von diesem ganzen Organisations- /Startblabla wirklich ganz entspannt und angstfrei. Schmerzen sind mir egal (wenns irgend geht verzichte ich diesmal auch gern auf die PDA), eventuelle Geburtsverletzungen ebenso, und selbst wenns dann letztendlich doch wieder ein Kaiserschnitt werden würde, na ja, dann wäre das halt so..

Lustig ist, dass ich mir das mit der Geburt irgendwie ganz gut vorstellen kann, das fertige Endprodukt aber irgendwie so gar nicht. Da soll dann wirklich tatsächlich nochmal ein richtiges Baby hier einziehen, also so ein richtiger kleiner Mensch der 24/7 bei uns ist und wächst und atmet und irgendwann anfängt zu sprechen und zu laufen? Verrückt. Kann ich irgendwie nicht so recht glauben.
Klar, da schiebt irgendwas recht fleißig in meinem Bauch herum und drückt lustige Beulen rein, aber na ja, das ist irgendwie doch ziemlich abstrakt. Auch beim zweiten Mal! Und das bleibts wahrscheinlich auch mindestens bis zu dem Moment, wo ich das Häschen im Arm halte.. und womöglich sogar darüber hinaus. Wir werden sehen.
Jetzt falle ich aber erstmal ins Bett und schlafe ein bisschen – man weiß ja nie, wie lange das noch ungestört möglich sein wird. 😉

 

37+0: Time flies

Mein liebes Haselhäschen,

es ist kaum zu glauben, aber die Zeit in deiner Kuschelhöhle neigt sich jetzt rasant dem Ende zu. Wie lange es noch dauert, bis ich dich im Arm halten darf, weiß ich nicht zu sagen, aber eins ist klar: es ist absehbar. Wir schreiben 37+0, das bedeutet: ab jetzt wärest du offiziell kein Frühchen mehr. (Na gut, offiziell erst ab übermorgen. Meine erste Ärztin hatte dich anfangs mal anhand des Ultraschalls 2 Tage zurück datiert und deswegen ist der errechnete ET jetzt offiziell eben erst am 17. 11. statt am 15. – was ich Quatsch finde, weil ja das Datum deiner Zeugung hundertprozentig sicher vorliegt und danach sollte man sich ja wohl eigentlich richten, aber na gut. Was sind schon zwei Tage.. Tu mir nur bitte den Gefallen und halte noch bis übermorgen die Füße still, sonst muss ich dich nämlich vermutlich woanders als im Wunschkrankenhaus zur Welt bringen und das fände ich persönlich sehr, sehr schade..)
Du bist nun also theoretisch bereit, die große bunte Welt hier draußen kennen zu lernen, und wir freuen uns schon sehr auf dich. Aber du darfst dir gern noch ein wenig Zeit lassen, wir warten auch. Ich muss zwar gestehen, dass es im Moment recht beschwerlich ist mit dem großen Bauch (zumal ich diesmal ja nicht einfach die Zeit bis zur Geburt gemütlich auf dem Sofa fläzend verbringen kann, sondern den ganzen Tag hinter deiner verteufelt agilen Schwester her hechte 😉 ), aber ich weiß auch, dass ich es später vermissen werde, und daher koste ich diese letzten Tage so gut wie möglich aus, streichle deinen Rücken, wenn du dich mal wieder von rechts nach links und von links nach rechts drehst, schmunzle wenn du mal wieder Schluckauf hast und genieße einfach diese riesige irre Vorfreude auf dich kleinen Menschen.
Und ich habe Glück: es geht mir gut. Zwar bin ich recht schwerfällig geworden und oft wahnsinnig müde (was aber eben auch daran liegt, dass ich deine Schwester den ganzen Tag bespaße – das ist schon unschwanger nicht unanstrengend, in meinem aktuellen Zustand aber wirklich oft eine Herausforderung), ansonsten bin ich aber auch diesmal von größeren unangenehmen Begleiterscheinungen/Schmerzen verschont geblieben. Nicht mal Wasser eingelagert habe ich diesmal, jedenfalls nicht in nennenswerten Mengen, ich kann also mit etwas Glück bis zum Tag X weiter meine normalen Schuhe tragen und muss nicht in Flipflops durch den Herbstregen watscheln. 😉
Ja, der Bauch ist wohl recht groß, wie ich aus den Reaktionen meiner Mitmenschen schließen muss (hört doch bitte auf zu glotzen?!), es sind mittlerweile auch zwei bis drei Zentimeter mehr Umfang als zum Ende der ersten Schwangerschaft, die Umstandsklamotten sind recht knapp, aber hey. Ich kann mir noch immer die Zehennägel selbst schneiden, die Schuhe anziehen und ich passe noch hinters Steuer meines Autos, also stört mich das herzlich wenig. Deine Schwester muss jetzt leider damit leben, dass längere Spaziergänge erstmal (sie würde sagen: „erbsmal“) gestrichen sind, weil man hier ja nach wenigen Minuten mitten in der Pampa steht wo mit etwas Pech tagelang kein Mensch vorbei kommt, und das ist mir so, hochschwanger und in Begleitung eines – wenn auch sehr ausdauernd laufenden und kooperativen – Kleinkinds, etwas zu heikel. Wir sind trotzdem täglich an der frischen Luft und bewegen uns so viel wie möglich.

Du bist immer noch ein eher ruhiges Kind. Zwei oder drei Mal hast du da im Bauch ein paar Minuten Party gefeiert, ansonsten begnügst du dich im Wesentlichen damit, ab und zu mal ein wenig die Position zu verändern, was ich dann aber aufgrund deiner aktuellen Größe mittlerweile schon sehr deutlich spüre.
Du warst auch so lieb und hast dich irgendwann (in der 35. Woche oder so?) aus der von dir bis dahin bevorzugten Beckenendlage bewegt und dich mit dem Kopf nach unten gedreht, was mich wirklich sehr gefreut hat. Zwar hätte die BEL nicht unbedingt zwingend einen Kaiserschnitt bedeutet, aber das Risiko wäre schon höher gewesen. Sorge hatte ich allerdings tatsächlich nicht mehr wirklich deswegen, schließlich habe ich – so scheint mir – dass für mich, für uns perfekte Krankenhaus als Geburtsort gefunden und dort ist man sehr erfahren mit spontaner Entbindung nach Sectio sowie auch mit BEL-Geburten. Überhaupt, ich war nun dreimal dort (zum Informationsabend, zur Geburtsanmeldung und zur Geburtsplanung) und war wirklich immer angetan vom Gesamtpaket dort – ich freue mich unheimlich darauf, dich dort zum ersten Mal in die Arme schließen zu dürfen. (Und wer weiß, vielleicht blogge ich auch noch mal ausführlich darüber, was ich alles toll finde dort. Ich würde gerne. Aber wenn, dann tue ich das nach der Geburt, wenn sich das Haus im Praxistest bewährt hat. 😉 )
Zurück zu dir: du bist zwar ruhig, aber augenscheinlich zeitgemäß entwickelt und fit. Beim Ultraschall, der im Rahmen der Geburtsplanung im Krankenhaus in der 36. Woche stattfand, wurdest du auf etwa 2600 Gramm geschätzt, also total im Rahmen. Und: wir haben sogar überraschend noch ein Outing bekommen. Nachdem du dich wirklich bei allen vorherigen Gelegenheiten immer ganz verschämt herumgedrückt hast, hast du der Ärztin dort (und damit auch mir) doch noch einen recht eindeutigen Blick gewährt. So ganz hundertprozentig darauf verlassen möchte ich mich nun nicht mehr, aber ich muss ganz ehrlich gestehen dass es mir auch gar nicht mehr wichtig war. Ich war sogar fast ein wenig enttäuscht, dass nun der Überraschungseffekt bei der Geburt (wahrscheinlich) weg fällt.. aber es hat einige Familienmitglieder sehr gefreut, es doch noch vorher zu erfahren, von daher war es doch ganz schön. 🙂 Da du aber dein Geheimnis so lange Zeit so gut verborgen hast, werde ich es zumindest hier noch nicht verraten, versprochen.

Ein ganz kleines bisschen Sorge in diesem ganzen Unkomplizierte-Endschwangerschaftskram muss aber wohl sein. So wurde bei eben diesem Ultraschall auch festgestellt, dass die Fruchtwassermenge sich mittlerweile eher in der unteren Norm bewegt und deswegen weiterhin im Auge behalten werden sollte.. und das hat sich dann leider auch bei der Vorsorge vergangene Woche bestätigt. Es ist zwar nicht kritisch bisher, aber eben auch nicht optimal, und wenn man dann noch die Weisung bekommt, verstärkt auf die Kindsbewegungen zu achten, dann muss man schon ein wenig aufpassen, deswegen nicht in Sorge zu geraten. Übermorgen ist der nächste Termin, da wird dann noch einmal drauf geschaut, und ich muss gestehen, dass ich schon ein wenig Schiss davor habe, dass es plötzlich heißt: Einleitung. Oder sonstwas.
Klar, das Wichtigste ist, dass es dir gut geht, dass du gesund bist. Aber ich würde mir noch dazu wünschen, dass du selbst entscheidest, wann du so weit bist geboren zu werden. Für dich – und für mich. Plötzlich rausgeschmissen zu werden ist mit Sicherheit nicht so toll, und ich.. tja, ich habe einfach etwas Sorge, dass eine Einleitung auch diesmal wieder so laufen würde wie beim letzten Mal, und die Ansage habe ich schon bekommen: Wehensturm ist nicht drin, dann heißt es: Kaiserschnitt. Und das fände ich dann schon etwas traurig, für dich, für mich und auch für deine Schwester, die dann wohl etwas länger auf die Mama verzichten müsste, denn dann werde ich wohl wieder länger im Krankenhaus bleiben müssen als mir lieb ist.
Deswegen hoffe ich einfach, es ist am Donnerstag alles noch gut und wir können einfach so weitermachen wie bisher. Und wer weiß, vielleicht ziehst du ja dann vor dem nächsten Termin auch von alleine aus..
Auf jeden Fall sind wir nun auf der Zielgeraden. In sehr wenigen Wochen, vielleicht auch nur Tagen, bist du bei uns, und um ehrlich zu sein kann ich mir das immer noch nicht so wirklich vorstellen und es auch nicht so recht glauben. Real wird es wohl erst, wenn ich dich dann im Arm halte. Wann immer das auch sein mag. Ich freue mich sehr darauf, mein kleines Hasenkind. ❤

30+0: Sie nähern sich dem Ziel.

Heute ist wieder so ein Meilenstein-Tag. 30+0  – das bedeutet, Dreiviertel der Zeit zum ET sind schon verstrichen. Übrig bleiben so circa 10 lumpige Wochen (oder, falls ich übertrage, was durchaus in meinem Sinne wäre, vielleicht auch 11), 70 Tage, vielleicht auch weniger. Ja, gut, 10 Wochen, das klingt eigentlich noch recht viel, aber ich weiß: das ist verdammt wenig und schwuppdiwupp ist der Zauber vorbei.. Und dann war es das mit dem Schwangersein, wahrscheinlich für immer. (Hatte ich eigentlich erzählt, dass wir tatsächlich noch ne Kryo machen könnten? Von unseren Eierchen haben es zwei zu Blastos geschafft und da wir ja einen Einzeltransfer wollten, wurde Nummer 2 dann eingefroren. Ich habe auch letzte Tage brav das Geld für das nächste halbe Jahr Lagerung überwiesen, dabei ist es eigentlich völliger Quatsch, denn wann sollte ich bitte dieses Kind noch bekommen, wenn es denn überhaupt bliebe? Aber ich mag mich von diesem Traum noch nicht trennen.)
10 Wochen also noch. Einerseits bin ich ehrlich gesagt dankbar für jeden Tag, den das Häschen „fertiger“ ist, denn man weiß ja nie was passiert.. Andererseits bin ich wehmütig und traurig , weil ich eben weiß, dass sich mit jedem Tag dieser besondere Lebensabschnitt weiter dem Ende nähert. Gleichzeitig bin ich aber auch glücklich über jeden Tag, den ich fit bin und mich ganz normal weiter um die Haselmaus und alles andere (was auch immer das sein mag, haha) kümmern kann. Ich habe schon etwas Respekt vor dem, was da die nächsten Wochen möglicherweise noch auf mich zu kommt. Denn ich merke schon, dass diese Schwangerschaft – obwohl ich körperlich wirklich bislang bis auf gelegentliche leichte Rückenschmerzen und einen recht häufig harten und schmerzenden Bauch  ziemlich unversehrt geblieben bin – langsam deutlich beschwerlicher wird als die erste. Wen wundert es. Beim letzten Mal musste ich mich nur um mich und meinen Bauch kümmern, jetzt ist da ein bald zweijähriges Kleinkind, das doch recht oft gehoben, herumgeschleppt, eingefangen und bespaßt werden will. Ich kann nicht mehr einfach, wenn es mir mal nicht so gut geht und ich müde bin, den ganzen Tag faul auf dem Sofa herum liegen.  Ich muss mich öfter bücken, schwerer tragen, beweglicher sein. Und dabei ist der Bauch irgendwie doch deutlich größer dieses Mal. (Vorhin habe ich einen Umfang von 114 cm gemessen – in der ersten Schwangerschaft hatte ich in der 40. Woche 118 cm.) ..obwohl ich fairerweise sagen muss, auch diesmal empfinde ich ihn gar nicht als so groß, sogar eher noch weniger. Gefühlt ist er eigentlich gar nicht da. Wenn ich ihn nicht gelegentlich im Spiegel sehen würde, würde ich ihn wahrscheinlich noch häufiger vergessen. Aber ich merke, dass ich doch irgendwie schwerfälliger geworden bin, schneller müde werde, die Haselmaus nur noch kurze Strecken tragen kann. Und das ist unangenehm und frustrierend und lästig und wird wohl in den kommenden zwei Monaten wohl eher noch schlimmer denn besser werden. Vorhin hab ich mich tatsächlich dabei erwischt, dass ich gewatschelt bin. GEWATSCHELT! ICH! Wie eine überfütterte Ente. Furchtbar. Das passiert mir so schnell nicht wieder! …hoffe ich.
Dem Haselhäschen scheint es jedenfalls ganz gut zu gehen. Seit ein paar Tagen – eigentlich direkt nachdem mir sämtliche Schwangerschafts-Apps das Gegenteil voraussagten – spüre ich es deutlich öfter. Wird wohl langsam eng da drin. Tritte und Knüffe bekomme ich eher wenige (was für ein friedfertiges Kind!), aber es schiebt und drückt an den Wänden herum dass es eine Freude ist. Zugegeben, es fühlt sich schon öfter etwas unangenehm, fast schmerzhaft an, aber nach der bisherigen gespenstischen Zurückhaltung kann und will ich daran nicht herum nörgeln. Und immerhin vertrimmt es nicht wie seine Schwester die Matratze, wenn ich im Bett liege. Vorhin hatte ich das schlafende Haselmädchen auf dem Schoß, ihr Händchen lag friedlich auf meinem Bauch und das Haselhäschen drückte und stocherte und stupste von unten dagegen, das war irgendwie schön. ❤
Nächsten Montag fahren wir aller Wahrscheinlichkeit nach in die von mir angepeilte Klinik und gucken uns da mal um, einen Termin zur Geburtsanmeldung werde ich jetzt auch schon mal abmachen (und schlimmstenfalls dann wieder canceln). In zwei Wochen ist auch wieder Vorsorge, da bin ich mal sehr gespannt ob das BEL-Problem sich bis dahin erledigt hat oder nicht (bis jetzt würde ich sagen: nö). Und dann fiel mir letzte Tage ein, dass ich ja dann irgendwie auch schon bald mal DIE TASCHE packen sollte. Uuuhhh. Beim letzten Mal hab ich das ja lange aufgeschoben, diesmal hab ich so das Gefühl, ich sollte damit vielleicht sicherheitshalber nicht ganz so lange warten. Vielleicht deshalb, weil der GMH bei der letzten Untersuchung laut Mutterpass noch 3,6 cm maß – bei der Haselmaus war er selbst unter der Geburt noch bei fast 5 cm. 3,6 ist jetzt nicht kritisch, beängstigend oder sonstwie besonders, und ich glaube auch nicht, dass es das in den nächsten ich sage mal acht Wochen noch wird, aber es könnte eben durchaus auch sein, dass wir diesmal nicht erst in der 40. Woche ins Krankenhaus fahren, sondern vielleicht doch früher. Und dann greift selbst so ein unorganisierter Mensch wie ich lieber zur fast fertig gepackten Tasche statt auf die Schnell noch alles zusammensuchen zu müssen.  …obwohl ich auch diesmal vorhabe, mit leichtem Gepäck zu reisen. Der Traum von der ambulanten Entbindung stirbt nämlich zuletzt. Hah. Klamotten fürs Kind, ein bis zwei Klamotten für mich, Zahnbürste, Deo, Bürste, Papiere, fertig. Ach ja und Taschentücher. Damit ich nach einer wunderschönen, komplikationslosen, spontanen Geburt Tränen der Freude, Erleichterung und Rührung vergießen kann, ohne mein frisch geschlüpftes Kind dabei voll zu schnoddern. Wisster Bescheid. 🙂

28+1: Wie man es spannend macht.

Gestern war der dritte große Ultraschall. Und um es kurz zu halten: wieder wollte Herr oder Frau Häschen nicht viel damit zu tun haben. Vermessen ließ er/sie sich gezwungenermaßen, dann war es aber auch schon gut. Ich hoffte ja auf ein schönes Foto, aber nein. Leider ist es wohl in zwei Schwangerschaften nicht möglich auch nur ein einziges ansehnliches Ultraschallbild zu bekommen 😜 Aber ich verlasse mich mal drauf dass das fertige Kind sich, wenn es dann draußen ist, mal anschauen lässt. Es ist jedenfalls – soweit man das per Ultraschall eben beurteilen kann – zeitgemäß entwickelt und gesund. Und das ist ja das Wichtigste. ❤ 

Füße hatte es – wie seine Schwester vor ihm schon – im Gesicht, liegt also im Klappmesser. Und zwar Beckenendlage. Gut, das kann sich natürlich (hoffentlich) noch ändern, ein paar Wochen haben wir ja (auch hier: hoffentlich!) noch. Ich wurde trotzdem schon mal sozusagen prophylaktisch gewarnt, dass es – falls nicht – wahrscheinlich dann wieder eine Schnittentbindung wird. Seufz. Bitte nicht. Also wenn es nach mir geht versuche ich es trotzdem spontan, aber ich weiß nicht wie realistisch es ist, dass man mich das nach vorangegangenem Kaiserschnitt überhaupt lässt..Zum Glück gibt’s hier in relativer Nähe eine Klinik, die oft spontane BEL-Geburten macht, da werde ich dann mal mein Glück versuchen. Ich wollte da eh gerne hin, da die auch Bonding im OP anbieten und ich diesmal lieber vorbeugend davon ausgehe dass ich es brauchen könnte.. 

Tja, und dann war da ja immer noch die Frage nach dem Geschlecht unseres Nesthäschens… Die Ärztin hat sich wirklich Mühe gegeben. Erst konnte man gar nichts erkennen. Dann hielten wir beide inne und schauten konzentriert auf den Bildschirm. „Also es ist nicht eindeutig, aber ich würde sagen da ist zu viel für ein Mädchen“ sinnierte sie dann. Ich nickte. Genau das hatte ich auch gedacht. Ein Junge also. Unser Sohn. Wow. Ein bisschen seltsam, das Gefühl (nachdem beim letzten Mal die Tendenz eher Richtung Mädchen ging), aber schön! „Aber es ist wirklich nicht gut zu erkennen“ sagte sie, ruckelte und schob noch ein wenig herum, vor, zurück, wieder vor.. Hmm, dachte ich. „Also das sieht mir jetzt doch eher nach Mädchen aus“, sprach sie meine Gedanken laut aus. Aber da war der Moment auch schon wieder vorbei und wir so schlau wie vorher. 

Wir ließen es dann dabei bewenden. Was soll’s. Gefühlt alle anderen Schwangeren wissen spätestens in der 20. Woche Bescheid, ich eben nicht. Mein Baby ist ein Geheimniskrämer. Da das der letzte reguläre Ultraschall war, wird es sein Geheimnis womöglich bis November bewahren, denn ich weiß im Moment nicht, ob ich einen zusätzlichen Schall möchte, wenn man dann eh wieder nichts sieht. Grundsätzlich finde ich den Gedanken mich überraschen zu lassen eigentlich auch ganz reizvoll, aber ich hätte die Entscheidung lieber freiwillig getroffen. 😜 Zum Glück bin ich eh nicht so der Rosa-oder-Blau-Typ, das Häschen kann für den Anfang genug nicht rosafarbene Klamotten seiner Schwester auftragen und es muss eh nicht großartig viel angeschafft werden, also ist es ja eigentlich auch wurscht. Wenn ich nur nicht so neugierig wäre! Und ein ganz kleines bisschen schade finde ich es auch in Bezug auf die Haselmaus. Ich fände es schöner, nicht immer nur völlig abstrakt von „dem Baby“ zu reden, sondern von „deiner Schwester, xy“ oder „deinem Bruder z“, das würde es vielleicht etwas greifbarer für sie machen und ihr helfen eine Beziehung aufzubauen, oder..? Aber da sie sich bislang eh nur mäßig für das Thema interessiert macht es vermutlich auch keinen Unterschied. :/

Jetzt sind es jedenfalls wieder vier Wochen bis zum nächsten Arzttermin und ab dann geht es schon im zweiwöchigen Rhythmus weiter, unglaublich. Keine 12 Wochen mehr zum ET und zum Ende meiner vermutlich letzten Schwangerschaft.. ich fühle mich jetzt schon ein wenig wehmütig. Aber ich freue mich gleichzeitig darauf, dieses winzige Hasenkind dann im Arm zu halten, auf’s Stillen, auf’s Tragen, auf die unsagbar kleinen rudernden Fäustchen… Und hey, es bleibt echt spannend! Wird es ein Junge, wird es ein Mädchen? Beides? 😜 (An dieser Stelle mal ein spontaner Literaturtipp: „Middlesex“ von Jeffrey Eugenides, ein wie ich finde großartiger Roman) Werde ich noch eine spontane Geburt erleben dürfen oder gibt es diesmal einen geplanten Kaiserschnitt? Wird unser Kind ein Gesicht haben? 

Lassen wir es auf uns zukommen! 

24+0: Wieder ein Meilenstein geschafft.

Es ist ein Wunder, dass ich gerade am Rechner sitze – die Haselmaus schläft nämlich, obwohl es erst früher Nachmittag ist. 😛 Echt erholsam, muss ich sagen.
Die letzten Wochen hatte ich ziemlich zu kämpfen. Ich weiß, irgendwie ist das schon albern, dass so ein fehlender Mittagsschlaf so dermaßen reinhaut und mich phasenweise wirklich so an den Rand der Erschöpfung bringt, dass ich wirklich das Gefühl hatte zusammenzubrechen.. aber es ist so. Ich laste das auch der Schwangerschaft an. Ich bin im Moment einfach nicht so leistungsfähig wie ich es sein sollte, aber es gibt eben auch keine Möglichkeit mich zu entlasten (ne Haushaltshilfe vielleicht, aber wer will das bezahlen..), und wenn dann die Haselmaus – wie gerade geschehen – mal wieder eine Ich-will-aber-rund-um-die-Uhr-bespaßt-und-herumgetragen-werden-Phase hat und mich keine fünf Minuten mal was anderes machen lässt, dann geht das ganz schön an die Substanz.
Mittlerweile haben wir uns aber einigermaßen eingegroovt. Sie ist wieder etwas entspannter (und ich damit auch!) und ich habe gelernt, die müde Phase in der Mittagszeit mit möglichst viel Action zu bestreiten – das hält uns beide wach und bei Laune. Wenn andere Kinder schlafen springen wir eben draußen durch die Wiesen und Wälder, sind auf dem Spielplatz oder gehen einkaufen. Allerdings bin ich dann abends so erschöpft, dass nach Kind-ins-Bett-bringen (21 Uhr) und Haushalt-Notrettung (22 Uhr) die Kraft zum Bloggen oder für sonstige Erheiterungen fehlt. Tut mir wirklich leid, und ich fürchte, wenn das Haselhäschen dann irgenwann auf der Welt ist, wird hier erst recht Flaute herrschen, aber ich kanns nicht ändern..
Und ja, die Schwangerschaft, die läuft halt wirklich so nebenher. Zum Glück bisher halbwegs beschwerdefrei, bis eben auf die Müdigkeit, gelegentliche Kreislaufprobleme (speziell bei heißem Wetter) und wirklich ziemlich häufigen, nervigen, tagelang anhaltenden Kopfschmerzen.. Ich muss aber sagen, dass meine Kondition dieses Mal vermutlich sogar noch besser ist als beim ersten Mal – da die Haselmaus ja ein ausgesprochenes Draußenkind ist und mich bei Wind und Wetter durch die Pampa traben lässt (ihr doch egal ob es schüttet oder die Sonne bei 30° vom Himmel knallt), habe ich wirklich immer genug Bewegung. Vorhin haben wir auch wieder 8+ km hinter uns gelassen und davon ist sie zwar über die Hälfte selber gelaufen, aber den Rest habe ich sie getragen (gelobet sei der Ring Sling, ich werde ihm bei Gelegenheit einen eigenen Beitrag widmen, so dankbar bin ich für das Teil), und auch wenn sie mit ihren etwas über 10 Kilo gar nicht mehr so mopsig ist, weiß man dann anschließend doch, was man getan hat..
Ja, jedenfalls: die Schwangerschaft. Schreitet voran, würde ich sagen. Das Haselhäschen ist immer noch ein sehr, sehr, SEHR ruhiger Charakter, aber WENN es sich dann mal muckst, tritt es schon ordentliche Beulen in den Bauch.
Selbiger ist auch schon ganz ordentlich gewachsen, jedenfalls wenn ich mir vergleichsweise die Fotos vom ersten Mal angucke.. da sah ich Ende Juli ähnlich aus, war aber schon 6 Wochen weiter. Die Leute gucken auch schon mal recht irritiert, wenn ich sage, dass das Kind erst für Mitte November ausgerechnet ist, aber nun. Es ist eben das zweite. Und da ich mich, wenn ich mich an die erste Schwangerschaft zurück erinnere, meist des Endumfangs des Bauches damals entsinne und weniger des Zustandes in der 25. Woche, kommt mir die Kugel auch noch gar nicht so extrem vor.
Allerdings fühle ich mich die meiste Zeit auch gar nicht so sehr schwanger, eher unförmig..

Bei 23+3 war übrigens wieder Vorsorge, das erste Mal bei meiner neuen Ärztin. Ich muss sagen, bis jetzt finde ich es da gut. Ich hoffe das bleibt auch so, schließlich muss ich ja noch das ein oder andere Mal dort hin.
Sie war auch so lieb und hat- außer der Reihe – tatsächlich mal kurz den Ultraschall hochgefahren „um sich einen Überblick zu verschaffen“. Das Häschen war wie immer völlig unbeeindruckt, hielt die Hände vors Gesicht (kein schönes Foto!) und kniff die Beine zusammen. Wir wissen also immer noch nicht, ob wir schlussendlich einen Jungen- oder einen Mädchennamen brauchen, aber auch die neue Ärztin tendierte eher zum Mädchen. Ende August ist dann der dritte große Ultraschall (SCHON!! Unglaublich..), vielleicht lüftet sich ja dann das Geheimnis. Sonst müssen wir uns eben überraschen lassen. Wäre auch okay. Ich schätze dem Haselhäschen wird es ziemlich egal sein, dass es auf jeden Fall rosa Socken tragen wird – die hat nämlich seine Schwester letztens für es ausgesucht und da gabs leider überhaupt kein Vertun: es MUSSTEN die rosanen sein. Wer weiß, vielleicht weiß sie ja auch etwas das wir nicht wissen. 😉
Jedenfalls gehts dem Häschen soweit gut, der Haselmaus ebenfalls, und mir.. na ja, doch, auch wieder besser. Und ich hätte wirklich so Lust wieder mehr zu bloggen, aber.. siehe oben. Es ergibt sich im Moment einfach nicht. Vielleicht mal am Wochenende. Vielleicht sogar mal mit Bauchbild(ern). Ach, mal gucken..

20+0: Wann ist denn das passiert?

Mein liebes Haselhäschen,

heute ist Bergfest, Halbzeit, wie auch immer du es nennen möchtest.. 20 von 40 Wochen Schwangerschaft sind vorbei. Das bedeutet: in 20 weiteren Wochen +/- ein paar Tage werde ich dich (wenn alles gut geht) in den Armen halten.
Das kann ich mir noch gar nicht so recht vorstellen. Irgendwie ist das alles immer noch nicht so ganz real. Vielleicht ja doch ein Traum? Obwohl ich diese Schwangerschaft eigentlich ganz bewusst erleben und genießen wollte, ist das nicht so einfach. In meiner Traumvorstellung liege ich, umweht von einem sachten Sommerlüftchen, irgendwo im Schatten in einer Hängematte, liege einfach nur ganz entspannt da, streichle mein Bäuchlein und bin ganz bei dir.. (und neben mir liegt friedlich schnorchelnd die Haselmaus). In Wirklichkeit bin ich eigentlich den ganzen Tag nur mit deiner Schwester beschäftigt und wenn ich mal fünf Minuten Pause habe oder sie dann abends schläft, dann ist erstmal der Haushalt dran. Nur abends vor dem Einschlafen finde ich die Zeit, mich mal ganz auf dich zu besinnen – aber da bin ich meist so müde, dass ich nach spätestens fünf Minuten im Traumland bin. Es tut mir wirklich sehr leid. Du kommst einfach total zu kurz, jetzt schon. Und es ist nicht mal so, dass es großartig etwas für deine Ankunft hier vorzubereiten gäbe. Es gibt keine größeren Anschaffungen zu tätigen, es ist ja praktisch alles vorhanden. Ein zweiter Hochstuhl wird hier einziehen, eine Kommode und ein zweites Bett (ein größeres, für deine Schwester, die dann demnächst in ihr Zimmer umziehen müssen wird. Du bekommst dann das 60×120 Beistellbett zugeteilt). Das wars eigentlich schon. Eventuell dann noch ein paar Klamotten in Größe 50 oder 56, je nachdem wie groß/klein und schmal du bist.. deine Schwester trug von Anfang an 56 und war da nach einem knappen Monat schon rausgewachsen, solltest du also kleiner sein und weniger schnell ansetzen, werden wir mit den paar Teilen nicht auskommen. Aber das ist jetzt noch kein Thema. Und sonst haben wir ja eigentlich alles. Geburtsvorbereitungskurs und so mache ich diesmal nicht, ich habe nicht das Gefühl, dass ich da noch was lernen könnte, und es wäre mir auch zu stressig das wieder alles so zu organisieren dass die Haselmaus währenddessen auch betreut ist..
Ja, tut mir leid, so sieht es wohl leider aus.
Und ich muss auch sagen: du machst es mir auch ziemlich leicht dich zu vergessen. Du hast dich zwar wirklich früh bemerkbar gemacht, dafür wirst du aber gefühlt immer ruhiger und noch dazu habe ich wohl auch dieses Mal wieder eine richtig tolle Vorderwandplazenta, die den Großteil deiner Bewegungen abfängt.. Wenn ich Glück habe, spüre ich ein oder zwei Mal täglich einen kleinen Stups und das wars dann. Oft ist tagelang Pause. Gestern warst du tatsächlich mal – für deine Verhältnisse – richtig aktiv und hast mir über den Tag verteilt vielleicht so fünf Minuten Action beschert. Danke dafür, das war schön! Aber wirklich, du darfst dich ruhig etwas mehr austoben.. Auch deine Schwester (oh Gott, immer dieses Vergleichen..) habe ich als eher ruhigen Charakter empfunden und auch bei ihr war da die Vorderwandplazenta, aber trotzdem denke ich oft mit Wehmut daran zurück wie viel von ihr ich zu diesem Zeitpunkt schon gespürt habe. Weißt du, ich freue mich einfach, wenn ich öfter mal daran erinnert werde, dass du da bist. Und WENN du das tust, dann halte ich jedesmal inne und horche zu dir hinein, und das ist dann ein Moment, der nur uns gehört. Davon hätte ich gern mehr. Sonst erinnert mich nämlich nur der ständig knüppelharte und schmerzende Bauch daran, dass ich jetzt eigentlich zwei Kinder habe.
Und das ist auch sowas: ich bin gerade mal im zweiten Trimester und habe doch ständig das Gefühl, überlastet zu sein. In der ersten Schwangerschaft war der Bauch NIE hart. Und Schmerzen hatte ich schon dreimal nicht. Und ich mache mir doch manchmal Gedanken, ob das noch alles okay ist so, aber ganz ehrlich, ich wüsste nicht was ich daran ändern könnte, außer vielleicht den ganzen Tag im Bett zu bleiben – was nun mal einfach nicht geht. So bleibt mir nichts anderes übrig als darauf zu vertrauen, dass es dir bestimmt gut geht da drin. Und dass das jetzt alles einfach noch 20 weitere Wochen irgendwie alles läuft und ich fit bleibe und bis zum Schluss gut für dich UND deine Schwester sorgen kann.
Und auch, wenn alles so unglaublich irreal und so wenig wie in meiner Vorstellung ist – ich freue mich. Ich freue mich wahnsinnig, dass du da bist und wächst. Ich freue mich wie Bolle auf die Geburt (ich meine hey, beim zweiten Mal wird alles anders?) und auf die vielen Wochen Vorfreude bis dahin, und ich freue mich darauf, dich irgendwann in die Arme schließen zu können und auf diesen ersten ganz besonderen Blick in deine Augen. Ich freue mich auf dein Quäken und auf deine winzigen Fingerchen und Füßchen und diese lustigen Geräusche, die du beim Stillen machen wirst, und auf deine erste Begegnung mit deiner Schwester und deiner Oma und den Katzen und überhaupt.. ich freue mich auf die unzähligen Ladungen Schmutzwäsche, die ein Neugeborenes magischerweise produziert und die vollgekackten Klamotten. Ach, ich bin sicher du wirst mich verzaubern in den kommenden Wochen und Monaten und Jahren, genau wie deine Schwester es getan hat und weiterhin jeden Tag tut.

Mein kleines Haselhäschen, du weißt es noch nicht, aber ich weiß es: es wird sich alles verändern, so bald schon. Aber es wird ganz wunderbar werden, du wirst sehen. ❤

19+2: Das Reh springt hoch, das Reh springt weit – warum auch nicht, es hat ja Zeit..

Gestern stand wieder Vorsorge an – inklusive Ultraschall. Ihr wisst schon: zweiter großer, also ganz ausführlich.
Meine Mutter kam extra früh morgens zu uns gedüst, sie wollte nämlich gerne mal Enkel Zwo in Aktion sehen. So hatte ich auch jemanden, der für den ersten Teil des Arztbesuchs (das übliche Prozedere: Pipi, Waage, Blutdruck und anschließend – das war neu für mich! – für 10 Minuten Wehenschreiber, nur zur Sicherheit, das machen die dort ab der 20. Woche so) die Haselmaus beaufsichtigte. Ich hörte sie (die Haselmaus, nicht meine Mutter :P) dann auch die ganze Zeit fröhlich aus dem Wartezimmer plappern. Zweimal büchste sie unerwartet aus und rannte auf der Suche nach mir (aber weiterhin gut gelaunt) durch die ganze Praxis.
Nach kurzem Gespräch mit der Ärztin durften dann Oma und Haselmaus uns Gesellschaft leisten und wir schritten zum spannenden Teil des Termins: rauf auf die Liege, Bauch frei machen, Bildschirm an, Bühne frei!

Das Haselhäschen lag da – wie bis jetzt immer – friedlich eingemummelt und tat nichts außer mit ruhiger Gelassenheit zwischendrin am Daumen zu lutschen und im kritischen Moment (Frau Doktor wollte das Nasenbein begutachten) den Kopf wegzudrehen.. Ausmessen ließ es sich dadurch problemlos (21 cm und 300 gr), alle wichtigen Organe sind – soweit erkennbar – vorhanden und arbeiten ordnungsgemäß, es hat zwei Arme, zwei Beine, hinreichend viele Finger und Zehen und ja, auch eine Nase, auch wenn es die nicht wirklich zeigen wollte. Was es AUCH nicht so wirklich zeigen wollte, war der Genitalbereich, was ich ja irgendwie verstehen kann (ich mags auch nicht soo gern wenn man mir zwischen die Beine guckt!), aber doch einigermaßen schade finde in diesem Fall. Denn neugierig war – bzw. bin –  ich ja schon. Die Ärztin gab aufgrund dessen, dass „nichts zu sehen“ war erstmal eine Tendenz Richtung Mädchen ab, allerdings lag die Nabelschnur halt auch noch ganz blöd im Weg herum und hat möglicherweise doch was verdeckt, man weiß es nicht.. Ich bin damit jetzt nicht klüger als vorher, denn bei der letzten VU vor einem Monat hatte ich mal außer der Reihe einen Ultraschall gebucht, bei dem sich auch nicht wirklich was erkennen ließ (und das Haselhäschen GENAUSO ruhig, aber unkooperativ herumlag), sie aber eine ganz vorsichtige Tendenz Richtung „Junge“ gab… Tja.
Was es auch sein mag, vielleicht klärt es sich beim nächsten Mal. Oder auch nicht. Spätestens in 20 Wochen +/- ein paar Tage werden wir es wohl rausfinden – und uns in jedem Fall freuen. ❤ Ich freue mich nämlich jetzt schon. Wahnsinnig. Auf alles was noch kommt. Auch wenn ich mir ehrlich gesagt manchmal derbe den Kopf zerbreche wie das hier eigentlich alles funktionieren soll, so ganz allein den ganzen Tag mit zwei Kindern und mitten in der Pampa.. aber wir werden uns da schon irgendwie rein finden auf kurz oder lang.

Den nächsten Termin habe ich übrigens Ende Juli in einer anderen Praxis – obwohl ich ehrlich sagen muss, dass es gestern eigentlich ganz okay war und mein Entschluss zu wechseln doch etwas ins Wanken geriet. Aber ich denke ich ziehe es durch.

Mittagsschlaf braucht doch kein Mensch

– das scheint sich jedenfalls die Haselmaus zu denken.
Gut, zugegeben, Tagschlaf war, seit sie auf der Welt ist, noch nie so wirklich ihr Ding. Schon als Baby nicht. Während andere Kinder friedlich stundenlang im Kinderwagen, im Bettchen, auf der Krabbeldecke oder sonstwo vor sich hin ratzten, nickerte sie in der Regel höchstens mal ne halbe Stunde auf meinem Schoß oder anfangs auch im Tragetuch. Zu Beginn noch mehrmals täglich, dann zunehmend seltener, bis wir irgendwann (mit neun Monaten oder so?) bei ungefähr 30 Minuten täglich waren (oft auch weniger) – die schlief sie dann aber irgendwann auch mal alleine im Bett.
Mit einem guten Jahr kam dann irgendwann der Umbruch. Da ging Mittagsschlaf dann irgendwie alleine und so ein bis zwei Stunden (manchmal sogar drei!). Und boah, war das SCHÖN. Also, für mich jetzt hauptsächlich. Denn plötzlich hatte ich mittags eine Pause. Ich konnte mal ganz in Ruhe etwas im Haushalt tun, kochen.. oder einfach mal ein bisschen die Füße hochlegen und ausruhen. Dinge, die sonst eher nicht so gut funktionierten, weil die Haselmaus nun mal sehr dringend immer meine volle Aufmerksamkeit benötigte und ja auch sonst niemand da war, der sich ersatzweise um sie hätte kümmern können.
Ich muss gestehen, ich habe das sehr genossen. Diese meist ein bis zwei Stunden täglich, über die ich selbst bestimmen konnte.
Aber in den letzten Wochen und Monaten zeichnete sich schon ab, dass das nicht von langer Dauer sein würde. Die Haselmaus sträubte sich zunehmend dagegen, tagsüber schlafen zu wollen. Es bedurfte stundenlanger Vorarbeit, bis sie dann endlich – mit etwas Glück – einschlief. Manchmal war es dann schon arg spät, was natürlich wiederum dann zur Folge hatte, dass sie abends noch später ins Bett ging als eh schon. Und das tägliche stundenlange Hoffen, das Kind möge nun endlich den Mittagsschlaf beginnen, das gut Zureden und Vorsingen und Vorlesen und Im-Arm-Halten und was ich nicht noch alles getan habe, das fraß ganz schön an meinem Nervenkostüm. Wenn sie dann endlich schlief, war ich meist selbst so erschöpft, dass ich mit der hart erkämpften Pause nicht mehr viel anfangen konnte.
Und dann kam es leider auch immer häufiger vor, dass sie trotz aller Mühen nicht einschlief und der Mittagsschlaf dann eben komplett ausfiel. Das war dann, gerade nachdem ich mich so lange bemüht hatte und eh schon ziemlich frustriert war, dreifach anstrengend für mich. In den letzten zwei Wochen oder so war Mittagsschlaf dann wirklich schon eher die Ausnahme. Und was blieb mir anderes übrig, als es letztendlich zu akzeptieren, dass mein Kind – obwohl noch nicht mal zwei Jahre alt – mittags nun mal einfach nicht schlafen möchte. Jetzt biete ich es ihr an, wir gehen für ein Weilchen ins abgedunkelte Schlafzimmer und lesen ins Bett gekuschelt ein wenig, manchmal spielt sie anschließend noch ein wenig alleine dort und schläft dabei ein, meistens stehen wir dann aber nach einer Stunde wieder auf und ich koche dann eben in ihrem Beisein, oft mit ihr auf dem Arm, aber was solls, der Tag geht dann eben ganz normal weiter. Sie hält sich (das muss ich zugeben!) auch wirklich ganz gut, ist meist gut gelaunt und aktiv, nicht knatschig oder quengelig (klar, so Tage gibt es auch, wo ich denke: Kind, du bist hundemüde, du hättest besser mal geschlafen!) und findet – das ist das Unglaubliche daran – trotzdem abends nicht wirklich soo viel früher ins Bett.
Gegen 19 Uhr kommt meistens der Papa nach Hause, dann mache ich Abendbrot, wir essen gemeinsam, anschließend mache ich die Haselmaus bettfertig und dann soll sie theoretisch schlafen. Praktisch dauert es dann aber doch meist bis 21 Uhr oder länger, bis sie endlich aufhört herum zu turnen, zu plappern und ein ums andere Mal „noch ein Buch“ zu verlangen… Sie schläft dann idR so zwischen 20:30 Uhr und 21:30 ein und wacht morgens zwischen 7 Uhr und maximal 8 Uhr auf, nach etwa 10 Stunden Schlaf. Und das reicht ihr offenbar.
Einerseits ist das ja schon ganz nett, nicht mehr ständig bei der Tagesplanung den eventuellen Mittagsschlaf berücksichtigen zu müssen, andererseits tut es mir aber einfach wahnsinnig leid um meine kleine Pause. Speziell an den Tagen, an denen ich sie ins Bett bringe (mein Mann und ich wechseln uns jetzt meist ab – es ist allerdings super, dass sie jetzt bei ihm überhaupt auch mal einschläft, das ist nämlich neu 😉 ). Da bin ich dann nämlich von morgens 7 bis Abends 21 meist nonstop hauptsächlich mit ihr beschäftigt, und so lieb ich sie hab: das ist ganz schön anstrengend. Wenn sie dann endlich schläft, bin ich meist so groggy, dass ich nur noch das allerALLERnötigste über den Tag liegen Gebliebene erledige (falls ich mich aufraffen kann) und sonst wirklich nur noch völlig hinüber über dem Sofa hänge.
Tja, und deswegen ist es so still hier. Tut mir wirklich leid. Ich würde gerne bloggen. Schaffe es im Moment aber einfach nicht. Und mir schwant, dass das in den kommenden Zeiten wohl eher noch schwieriger denn einfacher werden wird.. aber wir werden sehen. Danke fürs Zulesen. 🙂

 

…ach ja. Ab sofort bin ich in der 20. Schwangerschaftswoche. Also unmittelbar vor Halbzeit. Übermorgen ist der zweite große Ultraschall, ich bin wahnsinnig gespannt. Der Bauch… ist schon ziemlich sichtbar, ich würde ihn gern mal wieder zeichnen, aber siehe oben. Und jetzt muss ich dringend ins Bett, so ein Ohne-Mittagsschlaf-Tag ist nämlich auch mit unausgeschlafener Mutter nicht so besonders schön.. 😉