39+0: In der Weste nichts Neues.

Jepp, das Haselhäschen ist immer noch drinnen im Bauch. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass sich da großartig was tut. Also ja, der Bauch wird gern mal hart, aber das macht er ja schon seit 20 Wochen oder so. Ich nehme das gar nicht mehr so wirklich wahr. Und es zieht und sticht und piekst mal hier, mal da, aber das tut es jetzt auch schon ne Weile und trotzdem war beim letzten Arzttermin nicht wirklich eine Änderung zu verzeichnen. Okay, auf dem CTG schon recht gleichmäßige Wehen, aber die spüre ich nicht. Muttermund weiterhin geschlossen, Gebärmutterhals erhalten, usw. Allerdings alles schon schön weich, sagte die Ärztin. „Wenn das Kind erstmal ins Becken rutscht, gehts wahrscheinlich schnell.“ meinte sie. Ähm ja. Ersetzen wir doch das Wörtchen „wenn“ durch das das sehr ähnliche, aber nicht gleichbedeutende Wörtchen „falls“. Tut mir leid, nach meinen Erfahrungen aus der letzten Schwangerschaft pflege ich so meine Zweifel, ob das mit dem Becken funktioniert.
Klar, jede Schwangerschaft ist anders.. sagt man. Aber bis jetzt läuft der Endspurt haargenau so wie beim ersten Mal. Daher flehe ich auch gefühlte 183789423mal am Tag in Gedanken: „Bitte kein Blasensprung. Bitte kein Blasensprung. Bitte kein Blasensprung!“ ..weil, nein, ich fände es einfach ungünstig und blöd. Kann man sich nicht aussuchen, ist klar, aber wünschen kann man sich das. Und hoffen. Und ich wünsche und hoffe, dass ich einfach irgendwann ganz langweilige, stinknormale Wehen bekomme. Und richtig toll wäre, wenn das Haselhäschen es seiner Schwester nicht nachmachte und im Gegensatz zu ihr wirklich den richtigen Ausgang fände. Von mir aus auch als Sternengucker. Ist mir alles egal. Nur kein Kaiserschnitt, das wäre fein.

Mittlerweile sind hier irgendwie auch schon alle ganz unruhig und ungeduldig, am meisten wohl meine Mutter. Und mein Mann – der seit gestern Urlaub hat – fragt gefühlt alle fünf Minuten, ob es jetzt los geht?!?!?!  …nein, sorry, tut mir leid. Ich melde mich dann schon. Vielleicht. Vielleicht hab ich auch keine Lust und tu einfach so als ob nichts wär? 😛 Also ehrlich…
Ich denke ja, es wird noch dauern. Mit einiger Wahrscheinlichkeit poste ich hier auch in einer Woche noch belanglose Updates, weil sich nichts tut. Und das wäre auch okay. (Also, für mich. Für den/die geneigte(n) LeserIn vielleicht nicht. 😛 ) Vielleicht wäre ich dann wenigstens diese ätzende Erkältung los, die mich pünktlich zum Wochenende ereilte. Und ich könnte dann mit freier Nase noch ein paar erholsame Nächte zubringen, statt nachts japsend in meinem Kissenberg zu liegen.

Und jetzt stimmt doch einfach alle mit ein wenn ich anfange zu singen:
Lass dich überraschen, schnell kann es gescheh’n, dass auch deine Wünsche in Erfüllung gehn!

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32 Kommentare zu “39+0: In der Weste nichts Neues.

  1. duese sagt:

    Warte mal ab… morgen postest Du: ÜBERRASCHUNG! *ausdertortehüpf*
    Bei mir fing alles auch ohne jegliche Vorzeichen an… und dann war ich von 0 auf 100 auf einmal mitten drin im Geschehen 😉

    Alles Liebe ❤

    • Nenu sagt:

      Haha, witzig wäre es ja 😁
      Wir werden sehen!

      • duese sagt:

        Bei mir ging es witzigerweise ja los, nachdem ich einen Blogbeitrag veröffentlicht hatte, an dem ich schon lange gebastelt hatte.
        Ich hatte ihn während Tiffys Mittagsschlaf zu Ende geschrieben, habe auf „Veröffentlichen“ gedrückt, wollte gerade auch die Augen etwas zu machen und eine Runde mitschlafen – und habe die erste Wehe bekommen. 😬
        Noch alles ruhig bei Dir? 😂😂

        Ich hatte übrigens auch eine Sectio (allerdings geplant) und eine schnelle, komplikationslose 2. Spontangeburt 😊

        • Nenu sagt:

          Ja, tut mir leid, alles ruhig bis auf das Geturne in meinem Bauch 😛

          Stimmt, bei dir kann ich mich dran erinnern, dass es spontan nach Sectio war – und das hat mich total gefreut und auch beruhigt! ❤

          • duese sagt:

            Mmh… Verdammt. 😂

            Irgendwann geht es los und du wirst denken: „Waaaaaaaaaah! Jetzt geht es echt los!“ (😂) und dann wird wahrscheinlich der Moment sein, wo du dir wünscht, dass es nur noch ein bisschen, vielleicht 5 Minuten, noch nicht losgeht.
            Ach… ich rede wirr.
            Es ist schon spät. 😂

            Mich hat das vor der 2. Geburt auch immer total beruhigt, von Spontanentbindungen nach Sectio zu lesen.
            Der Chefarzt unserer Klinik war da Gott sei Dank total gut drauf und hat (als ich mir voll den Kopf deswegen gemacht habe) nur ganz entgeistert geguckt und gesagt: „Ja, warum denn nicht? Wir machen das Spontan.“ – Und schrieb in meine Akte: „Spontangeburt.“
            😉
            Hast Du „Meine Wunschgeburt“ gelesen?
            Das ist sehr empfehlenswert 👍

            • Nenu sagt:

              Ja, das hab ich tatsächlich gelesen und fand es auch ziemlich gut! Hat mich auf jeden Fall darin bestärkt an eine Spontangeburt zu glauben. Und zum Glück habe ich wohl auch die perfekte Klinik gefunden, die – zumindest wenn man dem, was man so hört und liest glauben darf – wirklich in allen Punkten so handelt, wie es im Buch als sinnvoll erachtet wird. Bin also im Grunde recht entspannt und zuversichtlich und freue mich wirklich sehr auf die Geburt 🙂
              Ein bisschen Sorge bleibt dennoch, ich bin einfach jemand der gerne realistisch bleibt und dazu gehört denke ich in der Situation, sich bewusst zu sein, dass es eben doch alles nicht planbar ist und eventuell ganz anders kommt als gewünscht.. Aber ich versuche es einfach auf mich zu kommen zu lassen und möglichst positiv zu bleiben 🙂
              (Leider hat mir die beste Freundin meines Mannes – Kinderärztin – das Vertrauen in die Klinik meiner Wahl etwas geschmälert, weil sie es für grob fahrlässig hält in einem KH ohne Kinderstation zu entbinden.. Jetzt mache ich mir doch wieder Gedanken. Dabei bin und war ich total verliebt in alles dort und hätte mich sonst uneingeschränkt wohl gefühlt. Grr.)

              • Kathi sagt:

                Das ist doch Bullshit. Ich bin beileibe kein Verfechter der „ich gebäre alleine im Wald“ Sache, aber das ist ein Krankenhaus mit Ärzten und Hebammen, kein Dschungel. Ich habe eine ähnliche Freundin (Internistin) im Freundeskreis, die mir Ähnliches sagte. Was hat sie 4 Jahre später gesagt, nach ihrer eigenen Geburt: „ich hätte mich doch besser für das kleinere Krankenhaus (ohne Kinderklinik) entschieden“

                • Nenu sagt:

                  Ja 😡 Ich meine, ich kann ihren Standpunkt zwar verstehen – sie arbeitet selbst im Krankenhaus und kennt eben die Fälle wo es mal nicht gut ging, weil ernsthafte Komplikationen auftraten und eben nicht das Personal und Equipment zur Verfügung standen um das Schlimmste zu verhindern – aber sie hat selbst zwei Kinder zur Welt gebracht, sie sollte eigentlich auch wissen dass eine Geburt meist besser läuft je entspannter die Mutter dabei ist.. Und das ist eine Klinik mit fast 2000 Geburten im Jahr, darunter viele Fälle, die andere Krankenhäuser nie als Spontangeburten machen würden (hauptsächlich Beckenendlagen, auch spontane Zwillingsgeburten etc) – die werden schon vorbereitet sein. Und auch im tollsten Krankenhaus der Welt mit der bestausgerüsteten Kinderstation kann noch was schief gehen. Das kann es schlichtweg immer.
                  Am meisten ärgert es mich, dass sie mit ihrer Aussage bei meinem Mann ernsthafte Zweifel gesät hat – ER ist dadurch richtig in Sorge und ich bin so hin und her gerissen ihm zuliebe woanders zu entbinden, habe aber total Angst davor.. mir verkrampft sich nämlich alles bei dem Gedanken, dass es wieder so läuft wie beim letzten Mal. Und das macht mich fertig.

              • Hier auch spontan nach sekundärer sectio und wieder das Problem mit einem Kind, das nicht ins Becken will. Und ohne Neonatologie. Bei der haselmaus gab es doch einen Grund mit der Nabelschnur, oder? Das kann doch nicht zweimal sein. Alles Gute!!! LG Tina 🌷

                • Nenu sagt:

                  Bei der Haselmaus war es ein hoher Geradstand, sie stand mit dem Köpfchen einfach quer zum Becken und hat sich über Stunden den Schädel an meinem Schambein eingedellt 🙈 Irgendwie hat sie es einfach nicht geschafft sich in die richtige Position zu drehen.. warum genau wird wohl immer ihr Geheimnis bleiben.. Einerseits macht mir das etwas Sorge hinsichtlich des zweiten Kindes – bisher ist es eben auch nicht im Becken und wer weiß ob es das noch hinkriegt? – andererseits denke ich, na gut, es war jetzt kein Schädel-Becken-Missverhältnis oder dergleichen, also wieso sollte der gleiche unglückliche Fall wieder eintreten..?
                  Freu mich sehr zu hören (bzw lesen), dass es bei dir dann auch spontan geklappt hat – dann werde ich dem hoffentlich bald nacheifern 😃

                  • Ah, dann war es ähnlich wie bei Jonas. Der Stand auch schräg im Becken, als er dann unten war. Bei der Kleinen war es auch so, dass sid noch während der Geburt nicht runter wollte, so dass wieder zu wenig Druck auf den muttermund war. Die haben im OP schon wieder die Messer gesetzt. Dank meiner zuversichtlichen Hebamme und dank PDA hatte ich aber die nötige Zeit. Würde übrigens nicht wieder die Fruchtblase öffnen lassen. Damit fingen beide Male die Probleme an, weil dann der Druck geringer war. Aber: es hat beim zweiten Mal geklappt und ich war sehr froh darüber. Wenn es nicht gegangen wäre, wäre es aber irgendwie auch nicht so schlimm gewesen. Jedenfalls nicht so ein Schock wie beim ersten Mal 😁

                    • Nenu sagt:

                      Ja, diesmal bin ich auch darauf vorbereitet, dass es eventuell ein Kaiserschnitt wird – es war zwar damals in dem Moment nicht unbedingt ein Schock, aber ich habe mich im Nachhinein sehr geärgert, dass ich diese Möglichkeit vorher nicht bedacht hatte.. denn dann hätte ich mir vielleicht – wie diesmal – ein Krankenhaus ausgesucht, in dem ich das Kind sofort hätte nehmen dürfen und nicht erst Stunden später.. diese verpassten ersten Stunden haben mir ja im Nachgang doch ziemlich lange zugesetzt.

              • duese sagt:

                Ja, so ging es mir nach Lesen des Buches auch… Obwohl mir ein paar Sachen dann ehrlich doch zu abgefahren waren. 🙈
                Ich habe es immer gelesen als ich am CTG hing, mein Frauenarzt (der in der Hinsicht echt total strange war…) hat sich köstlich über mich amüsiert und das immer als Hokuspokus abgetan. O-Ton: „Ne schöne, saubere Sectio. Zack-zack.“
                Ich wusste Gott sei Dank damit umzugehen und ihn zu nehmen. Dafür hab ich ihn zu gerne gehabt 😉
                Als ich dann nach der Entbindung zur Untersuchung zu ihm kam, sagte ich ihm gleich: „Ohne PDA!!“ Woraufhin er sich an das Buch erinnerte, lachte, den Kopf schüttelte und sagte -ich zitiere-: „Du hast einen Knall. Schön den Sturkopf durchgesetzt.“
                Ich habe ihm dann gedroht, meinen Namen zu tanzen, sollte er nicht auf der Stelle ruhig sein. 😂
                Soviel dazu…. öh… wo war ich? 🤔
                Achja, das Buch. 😊
                Ich hatte es sogar mit in der Badewanne, als ich gucken wollte, ob meine Wehen echt sind. (Waren sie 😉)

                Ich habe mich auch wirklich auf die Geburt gefreut und ich denke, dass ist eine gute Einstellung, damit fährst Du goldrichtig. 😊
                Unter der Geburt hatte ich auch immer Angst, dass es noch ein KS wird und irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich wusste: Ich habe es geschafft. Gleich ist sie da und zwar OHNE Kaiserschnitt. Das war ein tolles Gefühl.

                Die Freundin Deines Mannes ist ja doof. 😋
                Die könnte mal mit meinem Gyn telefonieren 😉
                Finde ich nicht gut, jemandem seine Entscheidung madig zu machen und dann direkt „Verantwortungslosigkeit“ ins Spiel zu bringen.
                Da wäre ich auch verunsichert.
                Niemand ist in Deinen Schuhen gelaufen, ausser Dir selber und Du hast Dir den für euch richtigen Weg ausgesucht.
                Ich hoffe, dass die Zweifel verschwinden und Du 100% hinter Deiner Entscheidung stehen kannst.
                Alleine für den Fall, dass es, aus irgendwelchen Gründen auch immer, wieder eine Sectio werden sollte. In einem anderen KKH würdest Du Dich vielleicht immer fragen: „War es wirklich nötig? Was wäre gewesen, wenn…?“

                Du machst das schon richtig. Lass Dich nicht Irre machen. 😊

                So, Roman Ende. 😉

                • Nenu sagt:

                  Ja, stimmt schon, an manchen Stellen ist das Buch schon.. Äh.. speziell. 😝 Aber ich hab mir einfach daraus mitgenommen, was ich als hilfreich empfand. (Hab übrigens auch dieses Hypnobirthing-Buch von Mongan gelesen und bin da gleichermaßen verfahren – das fand ich allerdings weniger lohnend..)
                  Ich denke auch, dass eine positive Einstellung zur Geburt wirklich hilfreich ist und gut tut. Nur leider hat es beim ersten Mal nicht so wirklich funktioniert und ich habe etwas Sorge, dass ich letztendlich doppelt enttäuscht bin, wenn es dann wieder nicht so toll läuft.. :/ Andererseits freue ich mich aber eben einfach und kann es gar nicht abstellen 😂 Ich glaube fast, selbst wenn die zweite Geburt mies laufen sollte wäre ich nachher hauptsächlich deshalb traurig, weil ich vermutlich keine Chance haben werde es nochmal zu versuchen.. Ich glaube ich bin ein Geburtsjunkie… 😂🙈

                  Und danke dir! 😘 Ja, ich möchte unbedingt DORT hin weil ich mir sicher bin, dass es dort nur eine Sectio wird, wenn es wirklich nötig ist – und ich darf mein Kind (wenn wir beide fit sind) sofort bei mir haben, noch im OP. Ich dürfte sogar zusehen, wie es zur Welt kommt. Und allein dieses Wissen hilft mir schon unglaublich, recht locker an die Sache heranzugehen. Und das kann sich ja eigentlich nur positiv auswirken!

                  • duese sagt:

                    Ha… dann darf ich ja hier doch noch schreiben, ich dachte schon ich bin zu spät. 😂
                    Geburtsjunkie bin ich auch 😂😂
                    Ich finde das total toll und irgendwie (schwer zu erklären) „magisch“? 🤔
                    Ich habe die Geburten beider Mädels minutiös aufgeschrieben um mich ja für immer an jedes noch so kleinste Detail zu erinnern.
                    Ich bin jetzt schon traurig, wenn ich dran denke, dass die nächste Geburt dann wohl die letzte sein wird. Obwohl ich noch nichtmal weiss, ob es überhaupt nochmal klappt. 😂🙈
                    Es beruhigt mich, dass ich da offenbar nicht alleine bin 😉

                    Ich habe damals für meine Klinik einen Geburtsplan geschrieben… also was ich mir beim Kaiserschnitt wünsche.
                    Sie haben dann extra den „Notop-Saal“ für mich genommen, dass Tiffy bei mir bleiben kann, weil es in dem OP wärmer ist als im Zentralen OP.
                    Das fand ich auch super!

                    Zusehen? Cool!
                    Ist dass dann so eine „Kaisergeburt“? 🤔
                    Es ist so wichtig eine Klinik zu haben, in der man sich gut aufgehoben fühlt! 😊👍

                    • Nenu sagt:

                      Ja, genau, „magisch“ trifft es ganz gut! Die erste Geburt war ja wirklich nicht soo doll gelaufen, trotzdem denke ich gerne daran zurück und trotz mehrstündigem Wehensturm bereue ich keine einzige Wehe und würde auf keinen einzigen Moment verzichten wollen, nicht mal auf die wirklich miese letzte Stunde vor dem Kaiserschnitt. Es war einfach etwas ganz Besonderes und Einmaliges, die Nacht, die unsere wundervolle Tochter in unser Leben gebracht hat, und ich würde sie tausendmal wieder erleben wenn ich könnte. ❤
                      Das mit dem Geburtsplan ist natürlich super, ich hatte das damals gar nicht bedacht dass es ein Kaiserschnitt werden könnte und hatte mir da dementsprechend so gar keine Gedanken gemacht – schwerer Fehler. Diesmal bin ich vorbereitet. (Schieflaufen kann natürlich immer was. NotKS unter Vollnarkose.. 😵 aber da kann man dann eh keine Wünsche mehr äußern und es gilt: Hauptsache gesund)
                      Genau, Kaisergeburt nennt sich das 🙂 Ich bin ja ein neugieriger Mensch, ich würde es machen! Man darf das Kind auch selbst direkt vom Operateur entgegen nehmen. Also quasi so viel Selbstbeteiligung wie irgend möglich.

                      Ja, der Gedanke, dass es die letzte Geburt ist, ist traurig.. Aber hey, noch haben wir sie ja beide vor uns! 😘 Ich bin sicher dass es bei euch noch mal klappt – was einmal funktioniert, das geht auch wieder! 😘 Zur Not eben mit Unterstützung. Oder käme das für euch nicht mehr infrage?

                    • duese sagt:

                      KS unter Vollnarkose war auch immer mein Horrorszenario… Ich habe mir deshalb im Vorfeld vor der 2. Geburt schon total den Stress gemacht… PDA ja oder nein? Was, wenn es zum Notks kommt? Dann hätte ich ja die PDA schon liegen und sie müsste nur aufgespritzt werden. Wenn nicht, würde es in einer Vollnarkose enden? 🤔
                      Ich habe mich dann ja gegen PDA entschieden und es hat glücklicherweise ja alles geklappt.
                      Den Tip mit dem Geburtsplan hat mir meine Hebamme damals gegeben. Ich wusste ja schon sehr lange, dass es ein KS wird und habe die Tränen darüber schon vorher geweint.
                      Deswegen habe ich mir so sehr gewünscht, dass die Geburt dann wenigstens so abläuft, wie ich es mir wünsche. Und das hat mein KKH toll gemacht, wirklich.

                      Kaisergeburt ist ja super, cool, dass deine Klinik das anbietet! 👍👍
                      Das würde ich auch auf jeden Fall machen!
                      Habt ihr dann auch so ein Bondingband, wo das Baby direkt auf Deine Brust kann? Das gab es bei uns leider nicht, das fand ich schade.

                      Unglaublich, dieser Moment, oder?
                      Ich war bei Tiffy überhaupt nicht darauf vorbereitet und ich wurde von 1 auf die andere Sekunde auf Wolke 7 katapultiert.
                      Ich werde den Blick in ihre Augen nienieniemals vergessen.
                      Die Zeit ist stehengeblieben.
                      Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, dann genau auf diesen Moment. Immer und immer wieder. 😊

                      Danke, das ist lieb von Dir. 😚
                      Wir haben noch 4 Eisbärchen, die auf uns warten… und falls es damit und auf normalem Wege nicht klappen sollte, würde ich auch noch eine ICSI machen. 😊

                      Ist noch alles ruhig bei Dir oder bin ich die 3000ste, die heute fragt und Du erschiesst mich jetzt? 😂
                      Wenn ja, ziehe ich die Frage zurück 😂😂

                    • Nenu sagt:

                      Peng Peng, du bist tot. 😜 Nee, Scherz beiseite, es hat zum Glück kaum jemand gefragt – und die Lage ist nach wie vor unverändert. Also ET+3 schaffen wir dann wohl auf jeden Fall noch!

                      Die Überlegung mit der PDA hatte ich auch schon, aber im Moment bin ich mir ziemlich sicher dass ich keine möchte. Weil ja dann oft zum Ausgleich wieder der Wehentropf angehängt wird usw, Stichwort „Interventionskaskade“.. und nee, das möchte ich vermeiden. Ich hoffe einfach dass keine so dringende Situation auftritt dass ein NotKS nötig wird. 😬
                      Finde ich toll, dass dein Geburtsplan da so bereitwillig umgesetzt wurde, so soll es ja eigentlich sein. 👍

                      Ja, das Kind darf dann auch direkt auf die Brust und dort bleiben während man genäht wird, man kann es theoretisch also auch direkt anlegen! Anschließend geht es auch gleich in den Kreißsaal zum Kuscheln, die U1 wird dann auch irgendwann später erst gemacht. Alles ganz in Ruhe. Na ja, zumindest werben sie damit und ich hatte bei meinen bisherigen Besuchen auch den Eindruck, dass das stimmt. Die Babys werden auch nicht zwingend gebadet (außer man möchte es), das finde ich auch gut. Als ich die Haselmaus endlich im Arm hatte war sie frisch gewaschen und roch überhaupt nicht nach Baby..

                      Diesen Moment werde ich auch NIE vergessen, obwohl ich sie ja nur ganz kurz sehen durfte und keine Brille auf hatte (ohne bin ich praktisch blind)… Ihr Gesicht war so klein und weiß und ihre Augen so groß und dunkel und ihr Blick ging so tief.. und dann war sie gleich wieder weg und das hat mir echt das Herz gebrochen. Deswegen ist es mir so wichtig dass es diesmal – sollte es doch eine Sectio werden – anders kommt.

                      4 Eisbärchen sind ja super! Ich würde aber fast vermuten es klappt auch ohne 😉✊

                    • duese sagt:

                      Ja, so waren meine abschliessenden Gedanken zur PDA auch.
                      Und Wehentropf -> künstliche Wehen -> Uterusruptur…
                      Und für das Kind ist das auch nicht das Beste.
                      Eigentlich Wahnsinn, was man sich für Gedanken macht, oder?
                      Ich bin froh, dass ich es ohne geschafft habe, obwohl die Versuchung seeeeeeehr gross war.
                      Die Hebamme hat mich allerdings sanft in die andere Richtung geschubst, wofür ich ihr sehr dankbar bin 😉

                      Das hört sich wirklich super an; eine tolle Klinik habt ihr da!
                      So wünscht man sich doch einen Kaiserschnitt! 👍👍👍

                      Wie, nach der Geburt direkt gebadet oder wie? 😲
                      Bei uns wird gar nicht gebadet, nur gewaschen.
                      Und das darf man auch selber machen und erst am nächsten Tag.
                      Das Babymädchen hatte zum Beispiel die ganze Zeit noch Gewebestückchen im Haar… die Schwester hat mich gefragt, ob wir es abwaschen sollen und hat mein „Nein“ aber absolut verstanden.

                      Tiffy haben sie mir damals direkt gezeigt, ich habe diese wundervollen dunklen, weisen Augen gesehen; dieser eine Blick und ich wusste, wofür ich Lebe.
                      Danach haben sie sie mir an die Wange gelegt und ich habe sie begrüßt und geheult wie ein Schlosshund.
                      Ich bin ähnlich blind wie Du (wenn nicht blinder 😂😂), durfte aber während der OP Brille tragen. Danach hatte ich einen Blutstropfen von ihr darauf… ich wollte die Brille gar nicht mehr putzen 😂🙈
                      Danach war sie kurz weg zum Untersuchen; mein Mann durfte aber mit. Anschliessend kam sie wieder zurück und lag bei meinem Mann im Arm während ich genäht wurde.

                      Dankeeeee ❤😘😘
                      Das hoffe ich insgeheim auch. Habe ich aber nie laut gesagt. 😂

                      Ich drücke Dir sooo sehr die Daumen für eine tolle Geburt – welchen Ausgang auch immer das Mäuschen wählt. 😉❤❤

  2. Kathi sagt:

    Ich hatte bei Geburt 1 einen Blasensprung mit Kopf nichtmal ansatzweise im Becken und einer ziemlich problematische Geburt dadurch. Mein Horror war, dass es bei Nummer 2 auch so ist. War aber nicht so, der ist dann plötzlich tief gerutscht und hat sich brav ohne jegliche ärztliche Interventionen gebären lassen. Die Daumen sind also gedrückt.

    • Nenu sagt:

      Ach, danke, das macht mir Mut! War beim ersten Mal ja auch so, nur dass sie halt leider trotz aller Bemühungen nicht ins Becken rutschte und dann irgendwann die Entscheidung zum Kaiserschnitt fiel.. Und eigentlich war das damals auch okay für mich. Aber es wäre schön wenn es diesmal anders liefe 🙂

      • Kathi sagt:

        Wir sind damals 10. Tel Sekunden nur mit Kristellern am Kaiserschnitt vorbei geflitzt, von daher kann ich deine Sorge gut verstehen. Die 2. Geburt war aber völlig anders. Toi toi toi

  3. Sternchen sagt:

    Ich rede nicht ueber meine Geburten….. aber ichwette , dass du naechste Woche andere Nachrichten hast…..Viiiiiel Glueck 💞

  4. Ich feier dich für den Titel des Posts 😂 richtig gut!
    Und zum (hoffentlich) Endspurt: „et kütt wie et kütt“ und „et is noch immer jot jegange“ , oder so ähnlich 😉

  5. xayriel sagt:

    Alles wichtige wurde schon gesagt, also beschränke ich mich darauf, alles Gute zu wünschen und die Daumen für eine komplikationslose Spontangeburt exakt am ET (oder so in dem Dreh) zu drücken 🙂

  6. ysaid sagt:

    Ich drücke die Daumen für den Endspurt!

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